Corona-Krise

Apenrade hofft auf praktikable Quarantäne-Auflagen

Apenrade auf praktikable Quarantäne-Auflagen

Apenrade hofft auf praktikable Quarantäne-Auflagen

Pattburg/Padborg
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Lkw-Staus an der Grenze könnten wie im vergangenen Jahr zu Problemen für die dänische Wirtschaft und die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln führen. Foto: Karsten Sörensen

Bürgermeister Thomas Andresen sieht aus Sicht der Grenzkommune nach Verabschiedung des neuen Gesetzes zur Regelung der Einreise nach Dänemark noch Unklarheiten. Eine Testpflicht für Lkw-Fahrer könnte mit Herausforderungen verbunden sein.

„Ich habe genau verfolgt, was es an Mitteilungen zum neuen Eilgesetz zum Thema Einreise von Personen nach Dänemark gibt. Da gibt es meiner Meinung noch Unklarheiten“, hat der Bürgermeister der Kommune Apenrade, Thomas Andresen (Venstre), am Mittwoch gegenüber dem „Nordschleswiger“ erklärt.

Ich habe genau verfolgt, was es an Mitteilungen zum neuen Eilgesetz zum Thema Einreise von Personen nach Dänemark gibt. Da gibt es meiner Meinung noch Unklarheiten.

Thomas Andresen (Venstre), Bürgermeister der Kommune Apenrade

Sein Augenmerk gilt den Konsequenzen von neuen Quarantäne-Vorschriften im Bereich des Transportgewerbes, da bisher alle Lkw die Grenze passieren konnten, um beispielsweise die vielen Speditionen und Logistikcenter im Bereich Pattburg (Padborg) anzusteuern.

5.000 Lkw täglich über die Grenze

„Es überqueren täglich ja 5.000 Lastwagen die Grenze im Bereich Pattburg, da dürfte es nicht so einfach sein, die Fahrer mal eben zum Schnelltest in den Scandinavien Park in Handewitt vorfahren zu lassen“, so Andresen. Der Bürgermeister weist darauf hin, dass bisher kaum Personen in Quarantäne genommen werden mussten.

Andresen berichtet, dass Kontakt mit der Region Süddänemark besteht, um, falls erforderlich, ein Testcenter für aus Deutschland ankommende Lkw-Fahrer im Bereich des früheren Zollhofs in Pattburg einzurichten. „Dort könnten die Lkw abgestellt werden, ohne den Verkehr zu blockieren“, so der Bürgermeister. Es dürfe keine Störungen des Betriebs der Transportunternehmen geben, auf die viele lebenswichtige Wirtschaftszweige angewiesen sind.

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