FUEN

Neue Präsidentin: Olivia Schubert setzt sich gegen Grenzland-Kandidaten durch

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Die Deutsch-Ungarin Olivia Schubert ist neue Präsidentin der Fuen.

Klare Sache auf der Delegiertenversammlung der Fuen: Die Deutsch-Ungarin wurde bereits im ersten Wahlgang gewählt. Jens A. Christiansen und Gösta Toft hatten keine Chance.

Olivia Schubert ist die neue Präsidentin der europäischen Minderheiten. Die Deutsch-Ungarin aus Budapest setzte sich auf der Delegiertenversammlung der Föderalistischen Union Europäischer Nationalitäten (Fuen) Sonnabendmorgen in Bozen (Bolzano) gegen die beiden Vertreter aus dem deutsch-dänischen Grenzland, Gösta Toft von der deutschen Minderheit in Nordschleswig und Jens A. Christiansen von der dänischen Minderheit in Südschleswig, durch.

Die 51-jährige Olivia Schubert siegte bereits im ersten Wahlgang und gewann mit 180 von 260 Stimmen. Auf Gösta Toft und Jens A. Christiansen fielen 24 beziehungsweise 56 Stimmen. Sie ist die erste Frau an der Spitze der Fuen.

Olivia Schubert löst Loránt Vincze ab. Der Ungare aus Rumänien ist seit 2016 Präsident der Fuen – zuvor war er auch Vizepräsident.

Grenzland im Präsidium

Vizepräsident Bahne Bahnsen machte Wahlkampf beim Fuen-Kongress – und wurde wie alle anderen Kandidaten gewählt. Es waren nämlich weniger Kandidaten als Plätze im Präsidium.

Das deutsch-dänische Grenzland ist allerdings weiterhin im Fuen-Präsidium vertreten. Bahne Bahnsen von den Friesen wurde auf der Delegiertenversammlung als Vizepräsident wiedergewählt.