Handball

SønderjyskE-Handballerinnen mit Schlussspurt zum Pflichtsieg

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Melissa Petrén war mit elf Toren die erfolgreichste Torschützin.

Ein „kritisch schlechtes Niveau“ hatte Peter Nielsen in der ersten Halbzeit von seiner Mannschaft gesehen, doch in der entscheidenden Phase behielten die Hellblauen einen kühlen Kopf.

Nach zwei Spielen ohne Sieg haben die SønderjyskE-Handballerinnen wieder zwei Punkte verbucht, allerdings ohne zu glänzen. Aus einer drohenden Niederlage machten die Hellblauen in der Schlussphase des Heimspiels gegen den Tabellenvorletzten Bjerringbro HK einen 32:27-Erfolg.

„Unser technisches Niveau war in der ersten Halbzeit kritisch schlecht. Wir haben so viele Bälle weggeschmissen, aber langsam haben wir die Ruhe und auch das Gefühl gefunden, dass wir es noch umbiegen können“, sagt SønderjyskE-Trainer Peter Nielsen zum „Nordschleswiger“.

Die Gastgeberinnen lagen zur Halbzeitpause mit 14:16 hinten und konnten die Partie erst in den letzten zehn Minuten zu ihren Gunsten entscheiden, als aus einem 24:24 eine 29:25-Führung wurde.

Coolness in der Schlussphase

„Wir wirkten über 60 Minuten im Angriff unbeholfen, haben aber dennoch 32 Tore erzielt. Und wir haben wieder einmal unter Beweis gestellt, dass wir in der Lage sind, die Dinge in der Schlussphase zu unseren Gunsten zu entscheiden“, meint Peter Nielsen.

Torhüterin Stine Broløs, die zum Saisonende SønderjyskE verlassen wird, konnte mit einer Quote von 44 Prozent gehaltener Bälle überzeugen.

Melissa Petrén (11), Ida-Marie Dahl (7), Sarah Paulsen (5), Nicoline Olsen (4), June Bøttger (3), Josefine Dragenberg (1) und Sara Ibranovic (1) erzielten die Tore für SønderjyskE.