Kommunalpolitik

Kostenloser Weihnachtsbus bleibt in Hadersleben erhalten

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Weihnachten 2025: Junge Leute aus Hadersleben können auch in diesem Jahr gratis einen Bustransport aus den dänischen Metropolen nutzen.

Studierende gratis in die Heimatkommune zu fahren, ist laut Beschwerdebehörde nicht drin. Hadersleben hat eine Lösung gefunden. So fährt der Bus am Montag, 22. Dezember, nun doch in die Domstadt.

Kürzlich stellte die dänische Beschwerdebehörde (Ankestyrelsen) fest, dass es Kommunen nicht erlaubt ist, kostenlose Weihnachtsbusse anzubieten, die Studierende von den größeren Städten in die Heimat fahren. Auch Hadersleben war von diesem Weihnachtsbusverbot betroffen. Nun konnte das Aus für die kostenlosen Busfahrten in der Kommune Hadersleben abgewendet werden. Der Haderslebener Gewerbeverein HER (Haderslev Erhvervsråd) übernimmt nach eigener Aussage die Kosten für den Transport. 

Der weihnachtliche Fahrdienst findet somit am Montag, 22. Dezember, zum vierten Mal statt. Die Idee stammt aus dem Ausschuss für Wachstum und Entwicklung. Der Gedanke dahinter ist, die Verbindung zur Domstadt bei den jungen Leuten nicht abreißen zu lassen. Die Busse bedienen die Städte Aalborg und Aarhus sowie Kopenhagen und Odense. 

Wie die Nachrichtenagentur „Ritzau“ schreibt, ist Hadersleben nicht die einzige Kommune, die bislang Weihnachtsbusse eingesetzt hat. Unter anderem brachten die Kommunen Hedensted, Skive und Varde die Studierenden heim. Im Oktober machte die Beschwerdebehörde öffentlich, dass die Kommune Varde keine Steuerkronen für Weihnachtsbusse benutzen dürfe. Varde setzte daraufhin die Bustouren aus, Hedensted und Skive machen dessen ungeachtet weiter. Hadersleben hat eine andere Finanzierungslösung gefunden.