Handball

Sønderjyske HH zittert sich zum Klassenerhalt

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Sportmanager Thomas Mogensen zeigt sich nach dem Klassenerhalt erleichtert und will den Blick nach vorn richten.

Das ist am Ende noch einmal eng geworden. Die Handballer von Sønderjyske HH haben aber in Grindsted den einen Punkt geholt, der für große Freude und Erleichterung sorgt.

Die Handballer von Sønderjyske HH spielen auch in der kommenden Saison in der besten dänischen Liga. Mit einem 30:30-Unentschieden am vorletzten Spieltag in Grindsted haben die Hellblauen den einen Punkt geholt, der zum Klassenerhalt reicht.

Eine Niederlage hätte eine Zitterpartie am letzten Spieltag gegen Ringsted bedeutet, wo der Verlierer in die Relegationsspiele gegen einen Erstdivisionär rutschen könnte, doch nun hat Sønderjyske HH noch die Möglichkeit, die Abstiegsrunde zu gewinnen.

Angst im Hinterkopf

„In dieser verdammten Abstiegsrunde sind schon große Klubs in Schwierigkeiten geraten. Ob man es zugibt oder nicht, da schleicht sich die Angst in den Hinterkopf, dass es schiefgehen könnte. Wir hatten nach dem Auftaktsieg gegen Ribe-Esbjerg nicht gedacht, dass es noch eng werden würde, aber die Ergebnisse wollten es anders. Wir sind voller Freude und Erleichterung, dass es vorbei ist und wir nach vorn blicken können“, sagt Sportmanager Thomas Mogensen zum „Nordschleswiger“.

Bis zum Ende musste gezittert werden. Sønderjyske HH hatte aus einem Drei-Tore-Rückstand in der ersten Halbzeit bis zur 50. Minute eine Drei-Tore-Führung gemacht. Nicolaj Jørgensen war der überragende Spieler mit 14 Toren aus 15 Versuchen, doch als er in der Schlussphase dreimal in Folge scheiterte und sich einen technischen Fehler leistete, glich Grindsted eine Minute vor Schluss zum 29:29 aus.

Erst als Sebastian Augustinussen zehn Sekunden vor Spielende das Tor zur 30:29-Führung erzielte, konnten die Hellblauen erleichtert aufatmen.

Solche Spiele machen keinen Spaß

„Solche Spiele haben wenig mit Handball zu tun. Die Angst vorm Scheitern ist größer als der Wunsch, etwas zu erreichen. Das macht keinen Spaß. Wir freuen uns aber, dass wir das erste Ziel geschafft haben, und haben noch die Möglichkeit, am Sonnabend in einer vollen Skansen die Abstiegsrunde zu gewinnen“, so Thomas Mogensen.

Nicolaj Jørgensen (14/1), Ebbe Stankiewicz (4), Gabriel Setterblom (3), Nikolaj Svalastog (2), Jacob Bagersted (2), Magnus Fredriksen (2), Sebastian Augustinussen (2) und August Wiger (1) erzielten die Tore von Sønderjyske HH.