Blaulicht

Mutmaßlicher Dieb nach versuchter Rückgabe eines Petroleumofens festgenommen

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Der Vorfall ereignete sich am Siltoftvej bei Hoyer in einer Gegend, die von einem Netzwerk aus Entwässerungskanälen und Gräben durchzogen ist.

Ein 47-jähriger Mann aus Apenrade fliegt auf, als er einen gestohlenen Petroleumofen ohne Quittung zurückgeben will – und löst damit eine Ermittlungskette aus, die bis zu gestohlenen deutschen Kennzeichen führt.

Ein 48-jähriger Mann aus Apenrade hat am Donnerstagmittag versucht, bei „Hjem & Fix“ am Langebro einen Petroleumofen im Wert von rund 1.500 Kronen zurückzugeben – allerdings ohne Quittung. Die Mitarbeitenden verweigerten deshalb die Rücknahme. Als der Mann das Geschäft wieder verließ, fiel dem Personal ein zurückliegender Diebstahl eines identischen Geräts ein. Das berichtet der wachhabende Polizist Chris Thorning Vesterdal. 

Beim Blick in die Überwachungskameras sahen die Mitarbeitenden den Verdächtigen erneut und verfolgten anschließend die Aufnahmen vom Parkplatz. Dort entdeckten sie ein Auto mit deutschem Kennzeichen und informierten die Polizei.

Verdächtige in Apenrade gestoppt

Eine Streife konnte das Fahrzeug kurz darauf auf dem Tøndervej anhalten. Im Auto saßen drei Personen: zwei Frauen und der betreffende Mann. Alle wurden zur Befragung auf die Wache gebracht. Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass der 48-Jährige bereits am 10. Dezember gegen 17 Uhr bei „Harald Nyborg“ in Rothenkrug (Rødekro) einen Petroleumofen im Wert von rund 3.000 Kronen entwendet haben soll. 

Der Mann wurde daraufhin wegen insgesamt drei Taten angezeigt. Eine anschließende Durchsuchung seiner Wohnung blieb ohne weiteren Fund.

Zufällig ins Netz gegangen

Auch das deutsche Kennzeichen des Fahrzeugs rückte in den Fokus: Es war am 15. Oktober in Deutschland als gestohlen gemeldet worden und stammt ursprünglich von einem Fiat 500. Die 38-jährige Fahrerin des Autos, ebenfalls aus Apenrade, wurde wegen dieses Delikts gesondert angezeigt.

Nach Abschluss der Vernehmungen wurden die Beteiligten wieder auf freien Fuß gesetzt.