Blaulicht

Geldwäscheverdacht: 66.400 Euro an der Grenze beschlagnahmt

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Bargeldsummen ab 10.000 EUR müssen vor der Einreise angemeldet werden (Symbolbild).

Eine Sondereinheit von Polizei und Zoll ist zwei Männern auf die Schliche gekommen, die eine größere Bargeldsumme heimlich nach Dänemark einführen wollten. Das Geld wurde im Fahrzeug gefunden und wegen des Verdachts auf Geldwäsche sichergestellt. Die versteckten Euros waren dabei nicht die einzige Ungereimtheit bei der Kontrolle.

Am späten Dienstagabend hielten Polizei und Zoll am Grenzübergang Pattburg bei der Einreise nach Dänemark ein Auto mit Fahrer und Beifahrer an. Die Zollbeamten durchsuchten das Fahrzeug und fanden 66.400 Euro, die im Auto versteckt waren. Das geht aus einer Pressemitteilung der Polizei für Südjütland und Nordschleswig hervor. 

Das Auto wurde zur weiteren Untersuchung in die Halle der dänischen Zollbehörde gebracht. Die beiden Insassen, ein 30-jähriger Mann aus Aarhus und ein 38-Jähriger aus der Kommune Randers, werden der Geldwäsche bezichtigt. Ab 75.000 Kronen (10.000 EUR) müssen Bargeldbeträge oder andere liquide Mittel deklariert werden. Das war in diesem Fall nicht geschehen.

Erst kürzlich musste ein Mann nach einer Kontrolle in Fröslee (Frøslev) eine hohe Geldstrafe bezahlen, weil er Goldmünzen im Wert von über 500.000 Kronen mit sich führte. Die Münzen waren allerdings nicht versteckt.

Falsche Angaben und keinen Führerschein

Laut Mitteilung wurden im Fall Pattburg weitere Ungereimtheiten festgestellt. Demnach hatte der 30-jährige Fahrer falsche Angaben zu seiner Identität gemacht und war mit einem Auto unterwegs, obwohl ihm der Führerschein entzogen worden war. Außerdem führte er Pfefferspray mit sich, was nicht erlaubt ist.

Nach Ermittlungen und Vernehmungen wurden die beiden Männer wieder freigelassen.