Alsens Unternehmen Linak verzeichnet Umsatz- und Gewinnrückgang

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Den dänischen Pharmaunternehmen mag es gut gehen, aber in anderen Bereichen der Industrie sieht es weniger rosig aus. Ein solches Unternehmen ist Linak, das Aktuatoren herstellt, die mithilfe von Hydraulik unter anderem Schreibtische, Krankenhausbetten und Industrieroboter heben und senken. Am Dienstag veröffentlichte das nordschleswigsche Unternehmen seinen Jahresbericht, der einen Umsatzrückgang von etwas mehr als einer halben Milliarde auf 4,1 Milliarden Kronen ausweist. Unter dem Strich schrumpfte der Gewinn von 395 Millionen auf 318 Millionen Kronen. Dem Bericht zufolge wurde Linak unter anderem durch die großen Lagerbestände beeinträchtigt, die die Kundinnen und Kunden im Zusammenhang mit der Versorgungslage während und nach Corona aufgebaut hatten. Diese mussten wieder abgebaut werden, sodass neue Aufträge nicht mehr im gleichen Umfang wie früher eingingen. Gleichzeitig sind eine Reihe von Branchen und die Landwirtschaft von der Rezession betroffen, was sich ebenfalls auf die Nachfrage auswirkt. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Linak jedoch eine Trendwende und eine Umsatzsteigerung von 3 bis 5 Prozent. Entlassungen soll es daher nicht geben. Linak beschäftigt heute fast 2.500 Mitarbeitende.