Leserbrief

„Stoppt Kürzungen bei der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit!“

Veröffentlicht Geändert
Peter Asmussen
Peter Asmussen ist Apenrader Kandidat der Schleswigschen Partei bei der Kommunalwahl 2025.

Peter Asmussen fordert die nordschleswigschen Kommunen dazu auf, das grenzüberschreitend arbeitende Regionskontor, das sich in finanziellen Nöten befindet, zu unterstützen und nicht nur die Region Süddänemark damit allein zu lassen.

In der „JydskeVestkysten“ vom 17. August konnte man unter der Überschrift „Fyringer er på vej: Regionskontor skal spare“, verfasst von Peder Bjerge von der „Flensborg Avis“, von den akuten Einsparungen beim Regionskontor in Pattburg (Padborg) lesen.

Das Regionskontor steht nun vor der Entlassung von Mitarbeitern und der Kürzung der Beratung. Grund dafür ist ein Haushaltsloch von bis zu 900.000 Kronen, das die Region Süddänemark nicht decken kann oder will. Die Folge ist, dass der Service, der seit Jahren Pendlern, Zuzüglern, Bürgern und Unternehmen auf beiden Seiten der Grenze geholfen hat, geschwächt wird.

Das ist äußerst besorgniserregend. Die Beratung in Pattburg ist eines der sichtbarsten und erfolgreichsten Ergebnisse der dänisch-deutschen Zusammenarbeit. Sie hat über viele Jahre hinweg den Bürgern geholfen, sich in den unterschiedlichen Systemen von Gesundheit, Steuern, Rente und Arbeitsmarkt zurechtzufinden. Dass dieses Angebot nun reduziert wird, sendet ein falsches Signal – sowohl an die Bürger als auch an unsere Partner im Landesteil Schleswig.

Wir sollten im Gegenteil die grenzüberschreitende Zusammenarbeit stärken. Region und Kommunen müssen eine tragfähige Lösung finden, damit wir nicht die Expertise und das Vertrauen verlieren, die über Jahrzehnte aufgebaut wurden.

Ich teile die Hoffnung, dass auch die Nordschleswigschen Kommunen Verantwortung übernehmen. Denn das Grenzland braucht starke Institutionen, die Gemeinschaft und Entwicklung unterstützen können.

Peter Asmussen,
Nørrehesselvej 40,
6200 Aabenraa

Die in diesem Leserbeitrag vorgebrachten Inhalte wurden nicht von der Redaktion auf ihre Richtigkeit überprüft. Sie spiegeln die Meinung der Autorin oder des Autors wider und repräsentieren nicht die Haltung des „Nordschleswigers“.