Leserbrief

„Fußgängerzone und Nørreportpark – Fundament für die Zukunft Apenrades“

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Peter Asmussen
Peter Asmussen

Peter Asmussen, Stadtratskandidat der Schleswigschen Partei zur Kommunalwahl im November, befasst sich im folgenden Leserbrief mit dem Nørreportpark und der Fußgängerzone in Apenrade.

Die „JydskeVestkysten" stellt eine entscheidende Frage: Die Fußgängerzone wird nie wieder so, wie sie einmal war – was tun wir also? Ich stimme vollkommen zu: Wir dürfen uns nicht der Illusion hingeben, dass die alten Zeiten zurückkehren. Stattdessen müssen wir die Herausforderung als Chance begreifen, unsere Innenstadt neu zu denken.

Dabei bin ich überzeugt: Fußgängerzone und Nørreportpark gehören zusammen. Der Park hat bereits mit Veranstaltungen wie Street Food bewiesen, dass er Menschen anzieht und Leben schafft – und das ohne zerstörerische Bebauung.

Wenn wir das Handelszentrum der Stadt mit diesem grünen und lebendigen Stadtraum verbinden, schaffen wir eine nachhaltige Grundlage für die künftige Entwicklung – nicht nur wirtschaftlich, sondern auch kulturell, sozial und menschlich.

Allein kann die Fußgängerzone das Herz der Stadt nicht mehr tragen. Aber in Kombination mit Erholungsflächen, kulturellen Angeboten und grünen Treffpunkten wie dem Nørreportpark entsteht ein Stadtzentrum, in dem Handel, Kultur und Gemeinschaft Hand in Hand gehen. Hier kann ein lebendiges Stadtmilieu entstehen, in dem sich Generationen begegnen – mit Platz für Geschäfte, Cafés, Wohnungen und Erlebnisse.

Ich sehe eine Zukunft für Aabenraa/Apenrade, in der Fußgängerzone und Nørreportpark gemeinsam ein dynamisches Zentrum bilden, das die Bedürfnisse des städtischen Lebens mit der Qualität der Natur in Balance bringt. Es geht darum, auf gesamtwirtschaftliche Balance zu bauen und einen Rahmen zu schaffen, der auch kommende Generationen trägt.

Entscheidend ist für mich, dass wir das Ganze sehen – und gemeinsam klug in eine Innenstadt investieren, die sowohl Handel als auch Kultur, grüne Oasen und starke Gemeinschaften umfasst. Eine Bebauung würde die Innenstadt physisch abriegeln – das dürfen wir nicht zulassen.

Peter Asmussen,
Apenrade,
Kandidat der Schleswigschen Partei

Die in diesem Leserbeitrag vorgebrachten Inhalte wurden nicht von der Redaktion auf ihre Richtigkeit überprüft. Sie spiegeln die Meinung der Autorin oder des Autors wider und repräsentieren nicht die Haltung des „Nordschleswigers“.