Kommunalwahl 2025

Nordschleswig hat gewählt – leichter Rückgang bei der Wahlbeteiligung

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Tonderns Bürgermeister Jørgen Popp Petersen (SP) kommt nach Schließung der Wahllokale beim Wahlcafé im Rathaus an. Er nimmt sich Zeit für einen kurzen Schnack mit den Jugendlichen August Emil Horns (l.) und Elias Rosenberg.

Von 8 Uhr bis 20 Uhr konnten 180.000 Wahlberechtigte in Nordschleswig ihre Stimme abgeben. Unmittelbar nach der Schließung der Wahllokale hat die Auszählung der Stimmen begonnen.

Um 20 Uhr am Dienstagabend haben die Leitenden in den Wahllokalen begonnen, mit der Glocke zu läuten, um somit die Stimmabgabe bei der Kommunal- und Regionswahl zu beenden. Menschen, die Schlange standen, konnten noch ihre Stimme abgeben.

Übersicht: Wahlbeteiligung in den Kommunen

Die Wahlbeteiligung ist in den nordschleswigschen Kommunen ein wenig niedriger als vor vier Jahren.

In der Kommune Apenrade (Aabenraa) haben 66,4 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. 2021 waren es 66,5 Prozent.

In der Kommune Tondern (Tønder) sind es 65,9 Prozent. 2021 waren es 69,8 Prozent.

In der Kommune Sonderburg (Sønderborg) gaben 68,8 Prozent der Bürgerinnen und Bürger ihre Stimme ab. 2021 waren es 69,1 Prozent.

Für Hadersleben (Haderslev) liegt die Zahl bei 66,5 Prozent. Vor vier Jahren waren es 68,3.

54,4 Prozent der Wahlberechtigten in der Region Süddänemark gaben ihre Stimme für die Regionswahl ab. 

Höhere Wahlbeteiligung als 2021

Um 19 Uhr lag die Wahlbeteiligung landesweit bei 64,8 Prozent. Das ist 1 Prozentpunkt mehr als bei der vergangenen Wahl zum selben Zeitpunkt (63,8 Prozent). Das ergab eine Stichprobe der Nachrichtenagentur „Ritzau“ unter 11 Kommunen mit insgesamt 524.000 Wählerinnen und Wählern. 

30.000 Menschen ohne dänischen Pass in Nordschleswig wahlberechtigt

Wahlschein
Der gelbe Wahlschein ist für die Regionswahl, der weiße für die Kommunalwahl.

In den vier Kommunen Nordschleswigs sind laut Innenministerium insgesamt 180.324 Menschen wahlberechtigt. Hierunter sind auch ungefähr 30.000 Menschen ohne einen dänischen Pass.

Bei den Kommunal- und Regionswahlen können EU-Bürgerinnen und -Bürger sowie Personen aus Norwegen, Island und Großbritannien ihre Stimme abgeben, wenn sie einen festen Wohnsitz in Dänemark haben. Für Menschen mit anderer Staatsangehörigkeit gilt dies nach vier Jahren mit festem Wohnsitz.

Die Skansenhalle in Sonderburg ist eines von vielen Wahllokalen in der Kommune.
Die Skansenhalle in Sonderburg ist eines von vielen Wahllokalen in der Kommune.

Erste Ergebnisse erst nach 20 Uhr

Ahlmannsparken in Gravenstein
Reger Andrang vor den Kabinen im Wahllokal Ahlmannsparken in Gravenstein (Gråsten) am Dienstagvormittag.

„Der Nordschleswiger“ ist am Wahlabend live vor Ort in den vier nordschleswigschen Kommunen und wird fortlaufend auf nordschleswiger.dk über die Ergebnisse informieren.