Stadtgestaltung

Grünes Herz für Hadersleben: Klimapark öffnet seine Pforten

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Das Warten hat ein Ende: Am Sonnabend lädt die Kommune Hadersleben zur Einweihung des Klimaparks am Jungfernstieg ein. Bis Ende Mai finden am Jomfrustien Asphaltierungsarbeiten statt.

Am Sonnabend öffnet der neue Klimapark am Jungfernstieg in Hadersleben seine Tore. Bei laufenden Bauarbeiten markiert die Kommune damit einen wichtigen Schritt in Richtung nachhaltiger Stadtentwicklung.

Die Kommune Hadersleben lädt am Sonnabend, 17. Mai, von 10.30 bis 11.45 Uhr zur feierlichen Eröffnung des Klimaparks am Jungfernstieg ein. Das „grüne Herz“ der Domstadt verbindet die Altstadt mit dem Hafenviertel und vereint Natur und Erholung mit dem Klimaschutz.

Wie wird der Park heißen?

Die Veranstaltung beginnt um 10.30 Uhr mit der Enthüllung des Parknamens und Festreden. Die Kommune bietet Kaffee und Kuchen sowie Saft für die Kinder an. Außerdem haben die Gäste die Möglichkeit, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die bei der Entstehung des Parks mitgewirkt haben.

Bauarbeiten begleiten die Eröffnung

Mit dem Klimapark und den neuen Pfaden investiert Hadersleben in Nachhaltigkeit. Die Kommune lädt alle ein, die Eröffnung mitzufeiern und den neuen Park zu entdecken.

Während der Feierlichkeiten laufen noch Asphaltarbeiten im Bereich Jungfernstieg, Høppners Gaard, Allégade, Ny Allégade und Theaterstieg.

Diese Arbeiten dauern nach Angaben der Kommune voraussichtlich bis zum 28. Mai. Die Kommunalverwaltung bittet Anwohnende, Geschäftsleute und Verkehrsteilnehmende um Verständnis und Geduld. Klare Beschilderungen vor Ort helfen, die Einschränkungen zu umgehen.

Klimaschutz & Stadtentwicklung

Das Jomfrusti-Projekt in Hadersleben ist eine städtebauliche und klimatische Initiative mit einem Budget von insgesamt 230 Millionen Kronen. Im Zentrum steht ein „blau-grüner“ Park, der Altstadt und Hafen verbindet, Regenwasser sammelt und bei Starkregen als Überflutungsbecken dient. So wird der teure Ausbau des Kanalsystems vermieden. Entwickelt vom Architekturbüro Urban Power begann die Umsetzung 2019. Finanziell unterstützt durch die A. P. Møller Stiftung, fördert das Projekt Hochwasserschutz, Artenvielfalt und die Lebensqualität in der Domstadt.