Eishockey

Sønderjyske zahlt den Preis für ein brutales Programm

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Sønderjyske wurde von Esbjerg in die Knie gezwungen.

Die Eishockeyspieler von Sønderjyske haben nach drei Niederlagen in Folge die gute Ausgangsposition im Final-Four-Rennen verspielt. Der Trainer zeigt Verständnis für das kleine Tief seiner Mannschaft.

Die Kraftreserven waren aufgebraucht, es fehlte im Schlussdrittel die Frische, um die drohende Niederlage im Derby noch abzuwenden.

Die Eishockeyspieler von Sønderjyske haben vor 2.559 Zuschauerinnen und Zuschauern in Woyens das Duell gegen den Erzrivalen Esbjerg Energy mit 1:3 verloren und somit die dritte Niederlage in Folge eingesteckt.

Sechs Spiele in zwölf Tagen

„Wir sind zu passiv und unzusammenhängend aufgetreten. Es hat der letzte Tick gefehlt, aber irgendwo ist es verständlich. Es darf nicht als Entschuldigung gelten, aber es gehört sicherlich zur Erklärung dazu, dass wir sechs Spiele in zwölf Tagen absolviert haben. Das ist ein brutales Programm. Man kann natürlich anführen, dass es sich um professionelle Athleten handelt, aber es sind auch Menschen, bei denen die Klarheit fehlte, als die Müdigkeit eintraf. Und dann werden Fehler gemacht“, sagt Sønderjyske-Trainer Casper Stockfisch zum „Nordschleswiger“.

Die Hausherren hätten nach dem ersten Drittel führen müssen, gerieten aber im Mittelabschnitt erneut in Rückstand und hatten in den letzten 20 Minuten kaum noch etwas entgegenzusetzen. Die Entscheidung fiel aber erst in den Schlusssekunden, als Rasmus Bjerrum den Puck ins leere Tor schob.

„Wir haben ein gutes Anfangsdrittel hingelegt und hatten auch zu Beginn des zweiten Drittels das Momentum, gaben dies aber immer mehr aus der Hand. Wir hatten zwar weiterhin unsere Möglichkeiten, aber unterm Strich ist ein Tor nicht genug, um Eishockeyspiele zu gewinnen“, meint Casper Stockfisch.

Pause kommt gelegen

Nach dem Mammutprogramm der vergangenen zwei Wochen wartet nun eine Pause bis zum nächsten Freitag.

„Wir haben jetzt die Gelegenheit, mit einigen Details zu arbeiten – das brauchen wir“, so der Sønderjyske-Trainer.

Sønderjyske - Esbjerg (1:1,0:1,0:1) 1:3

0:1 Todd Winder (14:42), 1:1 Jacob Schmidt-Svejstrup (16:17/Ass.: Angelo Miceli, Nicolas Werbik/5 gegen 4), 1:2 Jaakko Heikkinen (26:57), 1:3 Rasmus Bjerrum (59:47).

Zeitstrafen: Sønderjyske 0x2 – Esbjerg 1x2 Minuten. Schiedsrichter: Martin Theiltoft Christensen/Thomas Søgaard Jensen. Zuschauer: 2.559.