Eishockey

Sønderjyske will trotz Talfahrt die Geduld nicht verlieren

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Joseph Jonsson gehörte gegen Rungsted zu den Torschützen.

Sønderjyske führte acht Minuten vor Schluss gegen Rungsted noch mit 4:2, hat aber die siebte Niederlage aus den letzten neun Spielen einstecken müssen. Der Sønderjyske-Direktor erwartet mehr von seiner Mannschaft.

Die Talfahrt der Eishockeyspieler von Sønderjyske hält weiter an. Nur zwei der letzten neun Spiele konnten gewonnen werden, und auch eine 4:2-Führung acht Minuten vor Schluss des Heimspiels gegen Rungsted Seier Capital reichte nicht. Die Hellblauen mussten sich mit einem Punkt begnügen und verloren nach Penaltyschießen noch mit 4:5.

„Wir sind verärgert, dass es nicht so gut läuft. Unsere Erwartungen an uns selbst sind höher als das, was wir derzeit aufs Eis bringen. Wir werden aber die Arbeitshandschuhe anziehen und uns dort wieder rauskämpfen“, sagt Mogens Kastbjerg, Direktor und Miteigentümer von Sønderjyske Ishockey, zum „Nordschleswiger“.

Kritik der Fans wächst

Die Kritik der Fans ist in sozialen Medien ungewohnt massiv, teilweise wird auch der Abgang von Trainer Casper Stockfisch gefordert, der am Sonntag erkrankt fehlte.

„Ich finde, dass wir einen guten Trainer haben. Wir sind verärgert über unsere Platzierung, gehen aber davon aus, dass wir einen besseren Ausdruck aufs Eis bringen, wenn die Batterien in der Länderspielpause wieder aufgeladen werden“, so Mogens Kastbjerg.

Mit dem sechsten Tabellenplatz nach 16 von 48 Spieltagen der regulären Saison ist der Einzug ins Pokal-Final-Four verpasst worden, um sieben Punkte.

„Wir haben eine erneute Final-Four-Teilnahme angestrebt, aber es war in diesem Jahr kein erklärtes Ziel von uns. Wir haben von Anfang an gesagt, dass unser Blick in dieser Saison ein wenig weiter nach vorne gerichtet ist. Der verpasste Einzug ins Final Four ist ärgerlich, macht aber nichts kaputt“, meint der Sønderjyske-Direktor.

Geduld mit der Mannschaft

Sorgen bereitet aber der Abwärtstrend der vergangenen Wochen nach dem überraschend guten Saisonstart.

„Wir haben uns nach der guten Saisonvorbereitung und dem guten Saisonstart vielleicht ein wenig mitreißen lassen. Wir haben Geduld mit unserer jungen Mannschaft und glauben an die Gruppe“, versichert Mogens Kastbjerg.

Nach dem ersten Drittel der regulären Saison führt Herning (41 Punkte) die Tabelle vor Herlev (38), Odense (26), Aalborg (25), Esbjerg (21), Sønderjyske (18), Rungsted (17), Frederikshavn (16) und Rødovre (14) an.

 

Sønderjyske - Rungsted SC (1:1,1:1,2:2) 4:5 n. Pen.

0:1 Erik Andersson (14:45), 1:1 Joseph Jonsson (16:26), 1:2 Filip Karlsson (26:11), 2:2 Nicolas Werbik (37:06/Ass.: Matt Kopperud, Albert Schioldan), 3:2 Mathias Kløve (43:08/Ass.: Nikolaj Krag-Christensen, Jacob Schmidt-Svejstrup/5 gegen 4), 4:2 Jacob Schmidt-Svejstrup (48:03/Ass.: Oskar Drugge/5 gegen 4), 4:3 Erik Anderssson (52:19), 4:4 Morten Jensen (58:26), 4:5 Morten Jensen (Penalty).

Zeitstrafen: Sønderjyske 3x2 – Rungsted 4x2 Minuten. Schiedsrichter: Martin Theiltoft Christensen/René Jensen. Zuschauer: 1.684.