Eishockey

Sønderjyske Ishockey setzt den Aufwärtstrend fort

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Nicolas Werbik war zweifacher Torschütze in Frederikshavn.

Mit einem 5:2 gegen Frederikshavn haben die Eishockeyspieler von Sønderjyske fünf Siege aus den letzten sechs Spielen geholt.

Die Eishockeyspieler von Sønderjyske bewegen sich immer mehr aus der sportlichen Krise heraus. Der dänische Meister von 2024 ist mit einem ungefährdeten 5:2-Auswärtserfolg ins neue Jahr gestartet und befindet sich weiter im Aufwärtstrend.

„Wir haben auch vorher recht gut gespielt und Torchancen erzwungen, aber die Tore blieben in vielen Spielen aus. Wir sind tüchtiger geworden, das Glück aufzusuchen, und erzielen mittlerweile auch die dreckigen Tore. Die verbesserte Chancenauswertung gibt uns mehr Momentum in den Spielen“, sagt Sønderjyske-Trainer Casper Stockfisch zum „Nordschleswiger“.

Nach zwei Ausrutschern erster Sieg in Frederikshavn

Seit dem 19. Dezember gab es gegen Rødovre (4:2), Herlev (2:1 n.V.), Odense (5:2), Odense (3:5), Esbjerg (5:4 n.V.) und Frederikshavn (5:2) fünf Siege aus den sechs Spielen. Und endlich wurde auch beim Tabellenschlusslicht gewonnen.

Die Frederikshavn White Hawks waren mit nur 21 Punkten aus 33 Spielen in die Partie gegangen, fast ein Drittel der Punkte wurde gegen Sønderjyske geholt. 3:2 und 5:1 lauteten die Heimsiege der Nordjüten, die nach dem 5:1 Mitte November allerdings zwölfmal hintereinander verloren und diesmal auch gegen den Lieblingsgegner klar den Kürzeren zogen.

Sønderjyske war in einem eher niveauarmen Spiel die deutlich bessere Mannschaft und musste nur einmal so richtig die Luft anhalten, als Santeri Suustio in der 18. Minute den vermeintlichen 1:1-Ausgleich erzielte, doch der Treffer wurde nach einem „Coach´s Challenge“ und Videobeweis wegen Torwartbehinderung nicht gegeben.

Missverständnis sorgte für Verwirrung

„Es gab kurz Verwirrung in der Halle, weil der Schiedsrichter glaubte, dass wir das Tor akzeptiert hatten. Das war ein Missverständnis. Wir hatten signalisiert, dass wir unseren Challenge nehmen wollten“, so Stockfisch.

Sønderjyske hatte danach Spiel und Gegner im Griff, erspielte sich mit großer Effektivität im Mitteldrittel eine 5:1-Führung und ließ sich auch durch einen schlechten Start ins Schlussdrittel nicht aus der Bahn werfen.

„Es war ein merkwürdiges Spiel, aber in den Phasen, wo wir aufs Tempo drückten, waren wir die gefährlichere Mannschaft. Und mit drei Toren innerhalb von fünf Minuten haben wir das Spiel entschieden“, meint der Sønderjyske-Trainer.

Nach 33 von 48 Spieltagen führt Herning (85 Punkte) die Tabelle vor Herlev (62), Aalborg (58), Odense (55), Esbjerg (51), Sønderjyske (43), Rungsted (40), Rødovre (26) und Frederikshavn (21) an.

 

Frederikshavn - Sønderjyske (0:1,1:4,1:0) 2:5

0:1 Angelo Miceli (14:10/Ass.: Nicolas Werbik, Jacob Schmidt-Svejstrup), 0:2 Gustav Nielsen (27:48/Ass.: Nikolaj Krag-Christensen, Oskar Drugge), 0:3 Nicolas Werbik (35:47/Penalty), 1:3 Fabrizio Colella (36:12), 1:4 Nicolas Werbik (37:07/Ass.: Rasmus Lyø, Jacob Schmidt-Svejstrup), 1:5 Albert Schioldan (39:55/Ass.: Joseph Jonsson, Nikolaj Krag-Christensen/5 gegen 4), 2:5 Alexi Ainali (41:53/5 gegen 4).

Zeitstrafen: Frederikshavn 2x2 – Sønderjyske 3x2 Minuten. Schiedsrichter: Alexander Kaptain/Rasmus Haarkær Ankersen. Zuschauer: 1.273.