Eishockey

Sønderjyske Ishockey kann mit Saisonstart zufrieden sein

Veröffentlicht Geändert
Mattias Pettersson hielt in der entscheidenden Phase den Sønderjyske-Sieg fest.

Die Eishockeyspieler von Sønderjyske sind mit einem 4:2-Auswärtssieg gegen Rungsted auf den dritten Tabellenplatz geklettert. Trainer Stockfisch sieht eine Mannschaft mit einem Riesenpotenzial, die sich im Laufe der Saison mächtig steigern wird.

Geduld war nach dem Neuaufbau gefragt, hatte Sportchef Klaus Rasmussen vor der neuen Saison betont. Doch die neuformierte Mannschaft von Sønderjyske Ishockey ist besser in die Saison gestartet, als zunächst befürchtet wurde. Das Team zeigt sich bislang zumindest als konkurrenzfähig.

Nach einem dominanten Auftritt in der ersten halben Stunde und einem 4:2-Auswärtssieg gegen Rungsted Seier Capital sind aus den ersten fünf Spielen der neuen Saison neun Punkte herausgesprungen. Das bedeutet Platz drei in der Tabelle hinter Herlev und Herning mit jeweils zwölf Zählern.

Grund zum Optimismus

„Wir sind gut gestartet, aber wir sehen in einigen Situationen noch, dass wir eine junge Mannschaft sind. Es ist eine Mannschaft mit einem wahnsinnig großen Potenzial, mit der man noch Geduld haben muss. Wir werden im Dezember, Januar oder Februar eine Mannschaft haben, die ganz anders aussehen wird – es gibt Grund zum Optimismus, auch wenn man sieht, wie man sich in der Schlussphase für den Sieg aufopfert“, sagt Trainer Casper Stockfisch zum „Nordschleswiger“.

Sønderjyske kassierte bereits nach zwei Minuten einen Gegentreffer, ließ sich aber durch den frühen Rückstand nicht aus der Bahn werfen und konnte 27 Sekunden später ausgleichen.

Die Gäste hatten danach ein klares Übermaß an Spielanteilen und Torchancen, doch der Knoten platzte erst im zweiten Drittel. Dann aber auch richtig. Drei Tore innerhalb von fünf Minuten zu Beginn des Mittelabschnitts ließen Sønderjyske auf die Siegerstraße einbiegen.

Momentum durch Übereifer verloren

Die Hellblauen gaben das Spiel aus der Hand und mussten nach dem Anschlusstreffer eine Drangperiode des Gegners überstehen. Nikolaj Krag-Christensen und Matthew Kopperud taten ihrer Mannschaft keinen Gefallen, als sie sich in der gleichen Situation in der Angriffszone jeweils eine Hinausstellung einhandelten.

Sønderjyske überstand die doppelte Unterzahl, nicht zuletzt dank eines starken Torwarts Mattias Pettersson, der in der entscheidenden Phase der Fels in der Brandung war.

Gleichzeitig hatte Sønderjyske allerdings auch mehrere dicke Konterchancen, wo der Sack hätte zugemacht werden können.

„Wir sind zu eifrig geworden und haben das Momentum verloren. Ich muss aber den aufopferungsvollen Einsatz loben, mit dem die Führung verteidigt wurde. Bei drei gegen fünf haben wir vier Torschüsse abgeblockt“, so Stockfisch, der Torwart Mattias Pettersson, aber auch den Einsatz von Otto Kröger und Jonas Borring in Unterzahl lobt.

Sønderjyske empfängt bereits am Mittwoch um 19 Uhr Tabellenführer Herlev.

Rungsted – Sønderjyske Ishockey (1:1,0:3,1:0) 2:4

1:0 Steve Whitney (2:09), 1:1 Jacob Schmidt-Svejstrup (2:36/Ass.: Joseph Jonsson, Albert Schioldan), 1:2 Nicolas Werbik (22:14), 1:3 Matthew Kopperud (22:43), 1:4 Matthew Kopperud (26:46/Ass.: Nikolaj Krag-Christensen/5 gegen 4), 2:4 Jacob Gammelgaard (45:44).

Zeitstrafen: Rungsted 3x2 – Sønderjyske 4x2 Minuten. Schiedsrichter: Daniel Bøjle/Kenneth A. Nielsen.