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Sønderjyske findet in die Erfolgsspur zurück

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Daniel Gretarsson setzt sich in der Luft durch.

Nach einer zuletzt mageren Punktausbeute durften die Sønderjyske-Fußballer endlich wieder über einen ungefährdeten Sieg jubeln. Die Hellblauen waren über 90 Minuten gesehen klar besser als Aufsteiger Fredericia, berauschend war es aber bei einem Endstand von 3:0 nur selten.

Schönheitsfehler gab es in der ersten Halbzeit viele, und der Unterhaltungswert hielt sich auch lange Zeit in Grenzen, dennoch ist die Freude über den unspektakulären, aber ungefährdeten 3:0-Heimsieg gegen Aufsteiger FC Fredericia groß.

Für die Sønderjyske-Fußballer war es eine wichtige Standortbestimmung nach der Länderspiel-Pause. Sønderjyske hatte nach den überzeugenden Siegen gegen Brøndby und Silkeborg ein wenig das Momentum verloren und aus den Spielen gegen Randers, Vejle, FCK und OB lediglich zwei Punkte geholt.

Die Hellblauen haben mit dem dreifachen Punktgewinn Abstand zu den Abstiegsplätzen gewonnen und gehen mit einem guten Gefühl in die Aufgaben vor der nächsten Länderspiel-Pause gegen Randers, Vejle und AGF.

Sønderjyske-Jubel nach dem frühen Führungstor

Das war solides Handwerk, professionelle Arbeit, was gegen Fredericia verrichtet wurde. Und über 90 Minuten gesehen waren die Sønderjyske-Kicker klar besser als der direkte Konkurrent im Abstiegskampf, obwohl sie erst in der zweiten Halbzeit Spiel und Gegner in den Griff bekamen.

Fredericia hatte in der ersten Halbzeit die meisten Spielanteile, unterm Strich bleibt aber, dass die Hintermannschaft von Sønderjyske über 90 Minuten keine einzige echte Torchance zuließ. Zwei gefährliche Schüsse von der Strafraumgrenze waren alles, was die Offensive des Aufsteigers zustande brachte.

Die 4.777 Zuschauerinnen und Zuschauer kamen nach einem verheißungsvollen Start erst in der zweiten Halbzeit so richtig auf ihre Kosten, denn abgesehen von zwei schön herausgespielten Toren und einer weiteren Großchance für Matthew Hoppe, war es alles andere als berauschend, was Sønderjyske in der ersten Halbzeit auf den Platz brachte.

Die Strafraumbeherrschung von Marcus Bundgaard war nicht immer überzeugend.

Die Gastgeber überließen nach einer starken Anfangsviertelstunde dem Gegner total die Initiative. Fredericia war fast ständig am Ball, wurde aber kaum gefährlich. Der bei Flanken unsicher wirkende Marcus Bundgaard musste nicht einmal einen Schuss auf sein Tor abwehren.

Der Pfosten klärte in der 49. Minute für den geschlagenen Bundgaard, doch danach war nichts mehr von den Gästen zu sehen.

Sønderjyske konnte sich in der zweiten Halbzeit am Ball steigern und diktierte das Geschehen. Am Ende war es nur eine Frage der Höhe des Sieges.

Alexander Lyng erzielte mit dem 2:0 sein drittes Saisontor.

 

Sønderjyske – FC Fredericia (2:0) 3:0

1:0 Kristall Mani Ingason (9.), 2:0 Alexander Lyng (43.), 3:0 Rasmus Vinderslev (68.)

Sønderjyske: Marcus Bundgaard – Simon Wæver (62.: Rasmus Vinderslev), Maxime Soulas, Magnus Jensen, Daniel Gretarsson – Andreas Oggesen (77.: Tobias Klysner), Tobias Sommer – Mads Agger (62.: Olti Hyseni), Kristall Mani Ingason (77.: Mohamed Cherif), Alexander Lyng (89.: Pachanga Kristensen) – Matthew Hoppe.

Fredericia: Mattias Lamhauge – Malthe Ladefoged (61.: Svenn Crone), Adam Nygaard, Frederik Rieper, Jakob Jessen – Jonatan Lindekilde (61.: Oscar Buch), Andreas Pyndt (46.: Daniel Haarbo) – Moses Opondo (61.: Agon Mucolli), William Madsen, Sofus Johannesen (77.: Marti Huldahl) – Gustav Marcussen.

Gelbe Karten: –

Schiedsrichter: Morten Krogh. VAR-Schiedsrichter: Jakob Sundberg.

Zuschauer: 4.777.