Eishockey

Dies sind die neuen Eigentümer von SønderjyskE Ishockey

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Es wird auch in der kommenden Saison Eishockey in der Woyenser Frøs Arena gespielt.

Die Trennung von Sønderjysk Elitesport ist endgültig vollzogen. SønderjyskE Ishockey ist von vier Investoren gekauft worden und wird in der kommenden Saison den Gürtel ein wenig enger schnallen müssen. Das Ziel ist und bleibt aber die Top 4.

Nach den Fußballern 2020 und den Handballern 2024 sind nun auch die Eishockeyspieler aus Sønderjysk Elitesport ausgetreten. Die Trennung, über die der „Nordschleswiger“ bereits im Januar berichten konnte, ist am Freitagnachmittag endgültig vollzogen worden.

SønderjyskE Ishockey A/S ist von vier Investoren gekauft worden. Nach Kjeld Breum Søberg von VVS Søberg und Jesper Chrestensen vom Bauunternehmen Otto Chrestensen A/S haben auch Anders Sørensen von AS Tømrer und der langjährige Vorstandsvorsitzende von SønderjyskE Fodbold, Gynther Kohls, die Papiere unterschrieben und dürfen sich Eigentümer von SønderjyskE Ishockey A/S nennen.

Platz für weitere Investoren

„Wir hätten gerne noch zwei bis vier Investoren mehr an Bord, damit wir noch stärker dastehen. Wir streben nicht einen kleinen, geschlossenen Kreis ein, aber es ist wichtig für uns, dass wir in Sachen Werte und Chemie auf einer Linie sind und uns einig werden können“, sagt Kjeld Breum Søberg, Vorstandsvorsitzender und nun auch Miteigentümer von SønderjyskE Ishockey, zum „Nordschleswiger“.

Der dänische Eishockeymeister von 2024 ist nach einem Rekorddefizit im vergangenen Haushaltsjahr noch auf der Suche nach mindestens 1,5 Millionen Kronen, um das Eigenkapital wieder herzustellen und um die Lizenz für die kommende Saison zu bekommen.

Weniger Imports zu Saisonbeginn

Das Spielerbudget für die kommende Saison wird kleiner ausfallen, als es in der abgelaufenen Saison der Fall war.

„Wir werden wohl den Gürtel um ein Loch enger schnallen müssen, aber nur was die Finanzen angeht und hoffentlich nicht, was die Qualität der Spieler angeht. Wir haben in der Vergangenheit von Saisonbeginn an einen breiten Kader gehabt und im Laufe der Saison wenig Spielraum gehabt, um auf beispielsweise Verletzungen reagieren zu können. Wir werden zu Saisonbeginn verstärkt unseren jungen, dänischen Spielern die Chance geben“, so der Vorstandsvorsitzende.