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Sirenen-Test am Mittwoch: Mobile Warnsysteme erneut Teil der Prüfung

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Am Mittwochmittag heulen die Warnsirenen landesweit zum Test (Archivbild).

Am 7. Mai erfolgt die jährliche Prüfung des Sirenenwarnsystems in Dänemark. Neben den klassischen Sirenen wird diesmal auch die mobile Warnung auf Handys getestet. Wer keine Benachrichtigung erhalten möchte, kann sein Telefon vor der Testzeit in den Flugmodus versetzen.

Die jährliche Sirenentestung findet in Dänemark landesweit am Mittwoch, 7. Mai, um 12 Uhr statt. Wie bereits in den beiden Vorjahren wird auch das mobile Warnsystem getestet. Dabei erhalten Bürgerinnen und Bürger eine Testwarnung auf ihrem Handy, die laut der dänischen Katastrophenschutzbehörde (Beredskabsstyrelsen) überprüft wird, um die Funktionsfähigkeit der Warnkanäle zu gewährleisten und das Vertrauen der Bevölkerung zu stärken.

„Wir testen die Warnsysteme, um sicherzustellen, dass sie wie vorgesehen funktionieren und dass die Menschen sich auf sie verlassen können“, erklärt Lars Aabjerg Pedersen, Kommunikations- und Warnchef der Katstrophenschutzbehörde. In Dänemark gibt es rund 1.000 physische Warnsirenen.

Mobile Warnung Teil des Tests

Für die Teilnahme an der mobilen Warnung ist ein Mobiltelefon mit einem aktuellen Betriebssystem erforderlich. Das System funktioniert, indem eine Nachricht mit einem lauten Alarmton auf das Handy gesendet wird.

Wer die Warnung nicht erhalten möchte, kann sein Mobiltelefon vor 12 Uhr in den Flugmodus versetzen oder ausschalten. Um 12.20 Uhr ist die Warnung vorüber, und die Geräte können wieder eingeschaltet werden.

Zusätzlich zu den physischen Sirenen und der mobilen Warnung testen die Behörden auch ein SMS-Warnsystem für gehörlose und hörgeschädigte Personen. Um diese Benachrichtigungen zu erhalten, muss man sich im Vorfeld als Abonnent registrieren, was auf der Website borger.dk weiter erläutert wird.