Deutschland

Bundestagswahl: Hier gibt es aktuelle Hochrechnungen und mögliche Regierungs-Koalitionen

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In Deutschland wird der neue Bundestag gewählt.

Jüngste Umfragen, Hochrechnungen und Reaktionen: Die Menschen in Deutschland haben ihren neuen Bundestag gewählt. Aber nicht nur dort blickt man gespannt auf den Wahlausgang. Auch in Dänemark und ganz besonders in Nordschleswig und der deutschen Minderheit ist das Interesse an den Ergebnissen der Abstimmung groß.

Fast 60 Millionen Menschen durften an diesem Sonntag darüber entscheiden, wie der neue Bundestag zusammengesetzt sein soll. Auch in Dänemark und Nordschleswig gibt es viele Gründe für ein großes Interesse an der deutschen Wahl.

In diesem Artikel findest du:

  • Die aktuellen Hochrechnungen im Laufe des Wahlabends
    • Stimmenanteile
    • Sitzverteilung
    • mögliche Koalitionen
    • Hochrechnungen aus den Wahlkreisen
  • Reaktion von Hinrich Jürgensen (Repräsentant der deutschen Minderheit in Nordschleswig) zur Prognose,
  • Reaktion vom SP-Vorsitzenden Rainer Naujeck (Partei der deutschen Minderheit).

Stimmenanteile

Ab 18 Uhr zeigt die folgende Grafik die aktuellsten Hochrechnungen zum Abschneiden der Parteien, die in den Bundestag einziehen wollen. Bis dahin sind dort die jüngsten Umfrage-Ergebnisse abgebildet.

Sitzverteilung

Die aktuellen Stimmergebnisse würden folgende Zusammensetzung des Bundestages bedeuten:

Mögliche Koalitionen

Durch Klicken auf die unten angezeigten Parteien lässt sich überprüfen, ob sie genügend Stimmen zusammenbekommen, um eine Koalition zu bilden, die die absolute Mehrheit im Bundestag hätte.

Hinweis: Die absolute Mehrheit ist nicht zwingend notwendig, um zu regieren – in Deutschland sind Minderheitenregierungen zwar unüblich, aber möglich.

Wahlkreisergebnisse

Durch Klicken auf einen Wahlkreis werden die Hochrechnungen angezeigt, die sich aus den gemeldeten Ergebnissen der Wahllokale ergeben.

Reaktionen aus der deutschen Minderheit

Als Hauptvorsitzender des Dachverbandes der Minderheit, dem Bund Deutscher Nordschleswiger (BDN), betont Hinrich Jürgensen, es sei das Wichtigste, dass die etablierten demokratischen Parteien Verantwortung übernehmen und sich auf eine stabile Regierung einigen.

Der Gaardebyer hebt die Bedeutung Deutschlands in der EU hervor: „Von der neuen Regierung erhoffe ich mir, dass sie mehr Mut als in den vergangenen Jahren hat, sich für Europa starkzumachen.“

„Für Europa ist es derzeit von immenser Bedeutung, dass Deutschland wieder eine stabile und starke Regierung bekommt“, so der BDN-Hauptvorsitzende. „Natürlich muss die neue Regierung auch bereit sein, innerhalb der EU eine führende Position einzunehmen.“

SP betont demokratische Verantwortung

In der Schleswigschen Partei (SP) freut sich der Vorsitzende Rainer Naujeck über die vielen Stimmenabgaben. „Die beste Nachricht des Tages ist für mich, dass die Wahlbeteiligung so enorm angestiegen ist.“ Er findet: „Die deutsche Bevölkerung hat erkannt, dass sie ihre demokratische Verantwortung ernst nehmen muss.“

„Im Augenblick sieht es danach aus, als käme eine stabile Mehrheit zustande“, sagt Naujeck kurz nach der ersten Prognose. Egal, ob CDU und SPD oder auch gemeinsam mit der FDP, wenn sie es noch in den Bundestag schafft: „Die Parteien müssen nun Verantwortung übernehmen und eine stabile Regierung bilden.“

Freude für den SSW

Besonders freue er sich auch für seine Partei-Kollegen vom Südschleswigschen Wählerverband (SSW), der Partei der dänischen Minderheit. „Es ist schön und wichtig, dass der SSW wieder durch Stefan Seidler vertreten sein wird.“ Am frühen Abend war noch unklar, ob es auch für ein zweites SSW-Mandat reichen wird. „Wenn Maylis Roßberg auch reinkommt, wäre das natürlich umso besser.“