Bevölkerung

Zuzug: Nordschleswig weiterhin bei Deutschen populär

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Tondern ist bei deutschen Zugezogenen besonders beliebt (Symbolfoto).

Der Trend hält an: Deutsche ziehen weiterhin gerne nach Nordschleswig. Im vergangenen Jahr ist die Anzahl von Menschen mit einem deutschen Pass in den vier Kommunen des Landesteils deutlich gestiegen.

Am 1. Oktober 2025 wohnten in Nordschleswig 738 deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger mehr als zum selben Zeitpunkt des Vorjahres. Das zeigen Zahlen von Danmarks Statistik. Die größte Anzahl wohnt in der Kommune Apenrade (Aabenraa). 

Der Zuzug aus Deutschland hat im Laufe der Corona-Krise Fahrt aufgenommen. Ab Ende 2021 beginnen die Zahlen rapide zu steigen. 

 

Vergleicht man mit der Zeit vor Corona, hat die Kommune Tondern (Tønder) mit ganzen 147 Prozent den verhältnismäßig größten Anstieg erlebt. Doch auch in den Kommunen Sonderburg (Sønderborg) und Hadersleben (Haderslev) hat sich die Anzahl mehr als verdoppelt. 

 

Auch in Dänemark ingesamt wohnen jetzt mehr Deutsche. Im Vergleich zu 2008 leben jetzt fast doppelt so viele im Land. 

 

Neben Nordschleswig ist insbesondere die Hauptstadt beliebt. In der Kommune Kopenhagen ist die Anzahl im Vergleich zu 2019 um 34 Prozent gestiegen. In der gesamten „Region Hauptstadt“ lebt ungefähr ein Drittel aller Deutschen in Dänemark.