Leserbrief

„Wie Altenpflege, Kultur und Freizeit zusammenhängen“

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Sabina Wittkop-Hansen, Schleswigsche Partei

Sabina Wittkop-Hansen, Kandidatin der Schleswigschen Partei für den Kommunalrat in Hadersleben, betont: Kultur- und Freizeitangebote sind kein Luxus, sondern eine wichtige Investition in das soziale Miteinander und die Zukunft der Kommune. Sie stärken die Lebensqualität, fördern Zugehörigkeit und machen die Region attraktiv für neue Einwohner, Arbeitskräfte und Touristen.

Wer als Kandidatin Bürgerinnen und Bürger auf Wahlveranstaltungen trifft, hört es immer wieder: „Es fehlt Geld in der Gemeindekasse für die Wohlfahrt, aber wo kann man sparen?“

Der kommunale Haushalt basiert auf den Kommunalsteuern der Bürger, die über 60 Prozent der gesamten Einnahmen der Kommune Hadersleben ausmachen – nämlich rund 2,7 Milliarden Kronen.


Einige Bürger „kosten“ mehr, als sie beitragen: Kinder und ältere Menschen nutzen die meisten kommunalen Ressourcen, während die Erwerbstätigen am meisten beitragen. Unsere Gesellschaft funktioniert, weil wir ineinander investieren.

Hadersleben hat sich für 2030 ein klares Ziel gesetzt: 500 neue Einwohner und 1.000 neue Arbeitsplätze. Mehr Einwohner bedeuten mehr Steuereinnahmen, mehr staatliche Zuschüsse und mehr Köpfe und Hände, die in Wirtschaft, Vereinen und Gemeinschaften ebenso gebraucht werden wie für die vielen Wohlfahrtsaufgaben.

Und genau hier spielen Kultur und Freizeit eine weit größere Rolle, als viele denken.
Im Haushaltsjahr 2024 hat die Kommune Hadersleben rund 109 Millionen Kronen für Kultur und Freizeit ausgegeben. Mit nur etwa 2,5 Prozent des Betriebsbudgets werden Bibliotheken, Musikschule, Historie Haderslev, Sporthallen, Vereine, Festivals und lokale Kulturprojekte unterstützt.
Gerade solche Investitionen machen Hadersleben zu einem Ort, an dem man gerne lebt und arbeitet.


Kultur- und Freizeitangebote schaffen Leben in den Innenstädten, Zugehörigkeit in den Dörfern und Stolz auf die eigene Region. Sie machen die Kommune attraktiv für Zuzügler und Touristen und bringen Menschen zusammen – Junge und Alte, Reiche und Arme, Menschen mit und ohne Behinderung. Sie helfen, Einsamkeit und Depression zu überwinden.

Ein starkes Kultur- und Freizeitleben ist daher kein Luxus, sondern eine Investition in die Zukunft von Hadersleben. Wachstum, Wohlstand und Wohlfahrt funktionieren nicht ohne Kultur und Freizeit – wie die Sahne und Butter, auf die man in der guten südjütländischen Kartoffelsuppe einfach nicht verzichten kann.

Sabina Wittkop-Hansen,
Schleswigsche Partei,
Kandidatin für den Kommunalrat in der Kommune Hadersleben,
Jeppe Aakjærs Vej 6, Hadersleben

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