Sommerserie

Der heiße Tipp: Cool Down am Bibæk – Spaziergang durch den Wald von Pamhule

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Ein schmaler Pfad begleitet den Bibæk, idyllisch im Tal gelegen.

Wer hat einen Tipp für den Sommer? Ein Rezept für heiße Tage, einen Ausflugstipp in der Kommune Hadersleben oder – umgekehrt – etwas für Regentage? Piet Schwarzenberger hat einen Ausflugstipp, der für Abkühlung sorgt. Nein, nicht das Meer.

Piet Schwarzenberger, stellvertretender Schulleiter der Deutschen Schule Hadersleben (DSH) hat einen Tipp für heiße Tage. Wer nicht draußen, im Büro oder in der Werkstatt arbeiten muss, dem bietet sich im Wald von Pamhule nicht nur ein Ort der Kühle, sondern auch der Ruhe.

Piet Schwarzenberger schreibt: „Der Weg zwischen Pamhulevej und Hindemade am Bibæk entlang durch den Pamhuleskov ist ein auch bei hohen Temperaturen erquicklicher Spaziergang beziehungsweise ein lohnendes Ziel oder Wendepunkt bei einer Wanderung am Südufer des Haderslebener Damms entlang nach Westen.“

Eintauchen in entschleunigte Welt

Der alte Baumbestand, das plätschernde Wasser des Baches und die Tiere der Saison lassen einen die Hitze und die Glut des Alltags schnell vergessen „und ermöglichen es, in eine ganz andere, ruhigere, entschleunigte Welt einzutauchen und diese zu genießen“, so Schwarzenberger.

Der Wald, in dem der Bibæk leise plätschernd seine Bahn zieht, ist derzeit wieder im Gespräch. Umweltminister Magnus Heunicke weihte im Juni dieses Jahres den ersten von 15 Naturnationalparks ein. Diese sind größere Areale, in denen die Natur mehr sich selbst überlassen werden soll, um mehr Tier- und Pflanzenarten eine Heimat zu bieten.

Totholz über dem Bach

Naturnationalpark: Pamhule wieder im Spiel

Laut Ministerium sollen nun noch sechs weitere Projekte folgen – ausgewählt aus elf Vorschlägen. Und unter diesen elf ist auch Pamhule Skov – nicht zum ersten Mal. Erst 2021 hatte sich die Lokalpolitik mehrheitlich gegen einen solchen Naturnationalpark entschieden. Nun ist der Gedanke der Naturbehörde, 530 Hektar Wald und Feuchtgebiet Hindemade mit einem 21 Kilometer langen Zaun einzufrieden (wir berichteten).

Doch zurück zum Eigentlichen – dem heißen Sommertag: Da hat Piet Schwarzenberger auch einen anderen Vorschlag im Köcher: „Alternativ tut es auch der eigene Garten mit altem Baumbestand und dadurch viel Schatten und natürliche Abkühlung auch bei sonst hohen Außentemperaturen, der nur wenige Schritte hinter dem Haus liegt und deshalb keinen langen Anmarsch erfordert.“ Bei dem kommt man ja eventuell auch ins Schwitzen.