Bundestagswahl 2025

Briefwahldokumente können bei der Botschaft abgegeben werden

Veröffentlicht Geändert
Wer per Briefwahl bei der Bundestagswahl abstimmt, sollte seine Unterlagen am besten in Deutschland einwerfen.

Im Februar steht in Deutschland die vorgezogene Bundestagswahl an. Deutsche, die in Dänemark leben und teilnehmen, müssen aufpassen, dass ihre Unterlagen rechtzeitig im entsprechenden Wahllokal ankommen. Wer in Grenznähe wohnt, hat es leicht. Für den Rest gibt es noch eine andere Möglichkeit.

Wer die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt und in Dänemark wohnt, kann unter bestimmten Voraussetzungen trotzdem per Briefwahl an der Bundestagswahl teilnehmen. Nach Beantragung der Briefwahlunterlagen werden diese aber nicht sofort losgeschickt. Damit ist vermutlich erst frühestens Ende Januar zu rechnen.

Danach muss der ausgefüllte Brief zurück nach Deutschland geschickt werden. Er muss also erst bis zur Grenze und von da aus weiter in die richtige Gemeinde transportiert werden. Da die dänische Post manchmal etwas länger braucht, könnte dies unter Umständen zeitlich knapp werden.

Die meisten Menschen in Nordschleswig haben den Luxus, ohne allzu großen Aufwand nach Deutschland fahren zu können und den Brief dort einzuwerfen, um diese Verzögerung zu umgehen. Doch was ist mit den Menschen, die nicht in Grenznähe wohnen?

Wahlunterlagen können in die Botschaft gebracht werden

Die deutsche Botschaft in Kopenhagen bietet in solchen Fällen Unterstützung an, sagt Lasse Rodewald, Kultur- und Pressereferent in der Botschaft. Man könne seine Wahlunterlagen bei der Botschaft zu den regulären Öffnungszeiten bis einschließlich des 17.02.2025 abgeben, und diese sende die Unterlagen dann auf amtlichem Wege nach Deutschland.

Wichtig sei dabei jedoch, dass man die Unterlagen persönlich übergeben und quittieren müsse, auch ein Ausweisdokument sei zwingend erforderlich.

Die Botschaft weist aber darauf hin, dass eine Haftung des Auswärtigen Amtes für Verlust, Beschädigung oder verzögerte Zustellung der Wahlunterlagen ausgeschlossen ist. Dies gilt ausdrücklich auch für Verspätungen aller Art.

Grundsätzlich empfehle die Botschaft ohnehin, die Briefwahlunterlagen in Deutschland in den Briefkasten zu werfen.