Deutsche Minderheit

Allrounder der Minderheit: Curdes übernimmt auf dem Knivsberg

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Leif Curdes
Leif Curdes (rechts) ist in der Minderheit ein bekanntes Gesicht.

Vertretung gefunden: Leif Curdes übernimmt im kommenden Jahr einige Monate für Friederike „Lulu“ Kuhrt auf dem Knivsberg, die eine Babypause einlegt. Eine seiner Hauptaufgaben liegt bei der Mitgestaltung des Knivsbergfestes.

Leif Curdes entwickelt sich zur Allzweckwaffe der Minderheit: Erst als Wahlkampfhelfer in der Parteizentrale der Schleswigschen Partei tätig, ist er aktuell bei Uffe Iwersen im Kulturbereich des Bundes Deutscher Nordschleswiger (BDN) angestellt und wird, wie nun feststeht, 2026 sein Sabbatjahr beim Deutschen Jugendverband Nordschleswig beenden, wenn er ab April die Vertretung für Friederike „Lulu“ Kuhrt auf dem Knivsberg übernimmt, die für die Geburt ihres zweiten Kindes einige Monate in die Babypause geht.

„Ich bin sehr glücklich, wie das bisher alles gelaufen ist. Ich konnte bereits viel hier in der Minderheit machen und kennenlernen, zumal ich ohne genaue Pläne in mein Sabbatjahr gegangen bin“, sagt Leif Curdes.

Knivsbergfest steht ganz oben

Neben etwa der Betreuung der Social-Media-Kanäle und des Webshops sowie im Bereich der Schreibwerkstatt oder des Jugendbotschafterprojektes, wird eine seiner Hauptaufgaben die Fortführung von Lulus Knivsbergfestplanungen sein. „Er steigt da natürlich direkt in der heißen Phase ein, aber ich mache mir da keine Gedanken. Er kennt das Knivsbergfest und weiß aus eigener Erfahrung, was wichtig ist, damit es eine gute Veranstaltung wird“, so Lulu, die mit ihrer Vertretung sehr zufrieden ist: „Er ist ein klasse Typ, der bereits alle wichtigen Menschen in der Minderheit kennt und der auch eigene Ideen einbringt.“

Studium ab Oktober

Curdes selbst plant, ab Oktober 2026 mit seinem Studium zu beginnen. Da Lulu voraussichtlich erst im Januar 2027 wieder einsteigen wird, will Curdes anfangs noch versuchen, neben seinem Studium auch einige Stunden in der Woche auf dem Knivsberg zu arbeiten. 

Aus Sicht des Knivsbergleiters eine gute Lösung für alle: „Ab Herbst, wenn die Saison auf dem Knivsberg vorbei ist, ist traditionell ohnehin weniger los, da wird es auch kein Problem für uns sein, dass für einige Wochen Lulus Stelle nicht voll besetzt ist“, so Naujeck, der ebenfalls froh ist, dass bereits eine Vertretung feststeht. „Ich freue mich, dass wir zügig einen passenden Ersatz finden konnten. Ich bin mir sicher, dass Leif gut in unser Team passt und auch einige gute Ideen einbringen wird.“

Er kennt das Knivsbergfest und weiß aus eigener Erfahrung, was wichtig ist, damit es eine gute Veranstaltung wird.

Friederike Kuhrt

Ab Januar wird eingearbeitet

Ab Januar wird Lulu selbst damit beginnen, ihre Vertretung einzuarbeiten. „Es ist mit dem BDN abgesprochen, dass er ab dem neuen Jahr bereits einige Stunden in der Woche bei uns auf dem Knivsberg sein wird und schon einmal mit zu Terminen kommt, um alle wichtigen Leute kennenzulernen“, so Friederike Kuhrt.