Deutsche Minderheit

Sankt-Hans-Abend: Der DRN trotzte dem Wind

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Der DRN-Vorsitzende Walter Christensen rückte ab und zu das Feuer zurecht.

Der Deutsche Ruderverein Norderharde hat am Montagabend sein Sonnenwendfeuer trotz barscher Wetterbedingungen gefeiert. Die Bilder des Abends.

Die dunklen Wolken über der Bucht zu Düwig lockerten sich etwas auf, als um kurz nach 21 Uhr der aufgeschichtete Holzhaufen vor dem Deutschen Ruderverein Norderharde in Flammen aufging.

Der Verein ließ sich von Wind und Regenwolken nicht beirren und hielt am Plan fest, das Sankt-Hans-Feuer zu entzünden.

Rund 20 Personen fanden sich am Dienstagabend vor dem Bootshaus ein, auch zwei deutsche Segler gesellten sich dazu, die über den „Nordschleswiger“ vom Sankt-Hans-Abend beim DRN erfahren hatten.

Die Vereinsmitglieder feierten die Sonnenwende am Rande des Feuers mit einem „Kurzen“.

Mit dabei war auch Familie Sommer, deren Kinder im DRN rudern. „Wir wollten gerne mal hier dabei sein,“ so Jana Sommer. „Es ist ein schöner Brauch, die Sonnenwende mit einem Feuer und Gemeinschaft zu feiern.“

Die jungen Vereinsmitglieder bastelten die Strohpuppe, die kurz darauf im Scheiterhaufen verbrannte.
Antonia, Jana, Konstantin und Tim Sommer vor dem Feuer des DRN