Naturerlebnis

Hundehaltende aufgepasst: Leinenpflicht am Strand gilt wieder

Veröffentlicht Geändert
Viele Hunde lieben den Strand wegen der zahlreichen Gerüche und Entdeckungsmöglichkeiten, doch laut Naturschutzgesetz müssen sie dort während der kommenden Monate an der Leine geführt werden.

Mit dem Frühling beginnt die Strandsaison – für Mensch und Hund. Doch aufgepasst: Vom 1. April bis zum 30. September gilt an Dänemarks Stränden Leinenpflicht. Das schützt nicht nur andere Badegäste, sondern auch die Tierwelt.

„Für Hunde ist ein Strand ein Paradies voller spannender Gerüche, Spuren und Geräusche“, sagt Jens Jokumsen von der Tierschutzorganisation „Dyrenes Beskyttelse“.

Doch während Hunde neugierig schnüffeln und toben wollen, brauchen Küstenvögel im Sommerhalbjahr Ruhe. Viele brüten in dieser Zeit in den Dünen und im Sand – oft gut versteckt, aber nicht vor einer aufmerksamen Hundeschnauze. „Ein freilaufender Hund kann die Vögel so sehr stören, dass sie ihre Nester aufgeben. Das kann fatale Folgen haben“, warnt Jokumsen in einer Pressemitteilung von „Dyrenes Beskyttelse“.

Was gilt wo?

Die Grundregel ist klar: Hunde müssen vom 1. April bis zum 30. September an dänischen Stränden an die Leine. Bei Verstößen gegen diese Regel kann eine Geldstrafe von 2.000 Dänischen Kronen verhängt werden.

Doch es gibt Ausnahmen. Einige Strände erlauben Freilaufzonen, andere sind für Hunde komplett tabu. „Die Schilder vor Ort geben Klarheit“, so Jokumsen. Sein Tipp: „Im Zweifel lieber die Leine dranlassen.“

Spaß auch mit Leine

Hundebesitzerinnen und -besitzer sind also gefragt: Rücksicht nehmen und sich an die Regeln halten – für ein entspanntes Miteinander von Mensch, Hund und Natur.

Doch auch wenn der Hund an der Leine bleibt – der Strandspaziergang sei Jokumsen zufolge auch für den Vierbeiner weiterhin ein Highlight. Sand zwischen den Pfoten, Wellenrauschen in den Ohren, jede Menge neue Eindrücke: „Hunde genießen die Strandtour, egal ob frei oder an der Leine“, so Jokumsen.