Deutsche Minderheit

DRH: Was die Vorsitzende dem Kulturausschuss mit auf den Weg gab

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Die Mitglieder des Kultur- und Freizeitausschusses besuchten am Donnerstag den DRH. Die Vereinsvorsitzende Angelika Feigel (links neben Dieter Hallmann) stellte den Ruderverein vor.

Der Kultur- und Freizeitausschuss der Kommune Hadersleben kümmert sich um das Vereinsleben der Kommune und schaut bei den Vereinen vorbei. Am Donnerstag hatte Angelika Feigel Gelegenheit, den Deutschen Ruderverein Hadersleben vorzustellen und Fragen zu beantworten.

„Eine große Ehre“ war für Angelika Feigel, Vorsitzende des Deutschen Rudervereins Hadersleben (DRH), der Besuch des Kultur- und Freizeitausschusses der Kommune am Donnerstag, 14. August.

„Der Ausschuss kümmert sich unter anderem um das Vereinsleben der Kommune und besucht sie, um sich einen Eindruck machen zu können“, erläutert Angelika Feigel. Das Kommen war vor einiger Zeit verabredet worden, nun kamen die Mitglieder des Ausschusses, und der Eindruck war ein ganz und gar „vornehmer“ – es gab ein Glas Sekt zur Begrüßung.

Dann war es, bevor der Ausschuss sich den Themen auf der Tagesordnung widmete, an Angelika Feigel, den Gästen aus der Kommunalpolitik innerhalb von 30 Minuten das Haus zu zeigen und über die Arbeit des Vereins zu berichten. Sie versäumte nicht, auf das 100-jährige Bestehen des DRH im kommenden Jahr hinzuweisen, den sie den Sammelpunkt der Minderheit in Hadersleben nennt. „Wir haben große Pläne“, so die Vorsitzende zum „Nordschleswiger“. Sie hofft auf das Kommen des Bürgermeisters und des Kultur- und Freizeitausschusses.

Der Rundgang durch den Ruderverein führte zu Nachfragen des Ausschusses. Die Frage, ob der Verein nur Deutschen vorbehalten sei, konnte Angelika Feigel mit einem Nein beantworten. Die Sprache im Haus selbst sei zwar Deutsch, aber der Verein sei offen für alle. Und wer beim Training welche Sprache spricht, ist nach den Worten der Vorsitzenden zweitrangig.

Soziales Miteinander im Vordergrund

Anerkennende Worte erhielt der Kraftraum vom Ausschuss. Angelika Feigel berichtete hier von einigen Nachfragen, ob es die Möglichkeit gebe, nur den Kraftraum zu nutzen und dafür einen Schlüssel zu erhalten, um allein trainieren zu können. „Das wollen wir nicht, bei uns steht das soziale Miteinander im Vordergrund“, erklärte die Vorsitzende die Haltung des Vereins, was Feigel zufolge der Ausschuss sehr positiv aufgenommen hat.

Gegenüber dem „Nordschleswiger“ unterstrich Angelika Feigel die große Bedeutung, die die Kommune für den Deutschen Ruderverein Hadersleben hat. „Abgesehen vom Rudertrainer, der über den Ruderverband bezahlt wird, erhalten wir keine Förderung aus Deutschland", so die Vorsitzende. „Die Kommune hat uns beim Fernwärmeanschluss und der Sanierung der Fenster finanziell ganz erheblich unterstützt. Dafür sind wir sehr dankbar.“ Feigels Worten nach lag die Förderung der Kommune bei 50 Prozent.