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Esbjerg verliert knapp gegen rumänisches Topteam

Esbjerg verliert knapp gegen rumänisches Topteam

Esbjerg verliert knapp gegen rumänisches Topteam

Ritzau/hdj
Esbjerg/Apenrade
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Weltstar Cristina Neagu von CSM Bucuresti machte wieder einmal den Unterschied. Foto: John Randeris/Ritzau Scanpix

Die Handballerinnen von Team Esbjerg mussten in einer spannenden Partie eine denkbar knappe Niederlage einstecken. Sekunden vor Schluss fiel das entscheidende Tor gegen CSM Bucuresti.

Team Esbjerg hat am Sonntag eine kämpferisch großartige Leistung geboten, doch am Ende konnte das Team von Trainer Jesper Jensen die Starspielerin Cristina Neagu nicht mehr halten.

Die 32-Jährige entschied die Champions-League-Partie wenige Sekunden vor dem Ende mit ihrem zehnten Treffer. CSM Bucuresti gewann mit 30:29.

Das dänische Team war in der Vorwoche mit einem überzeugenden Sieg gegen das deutsche Team SG BB; Bietigheim in die Königsklasse gestartet, doch im zweiten Spiel wartete die rumänische Übermacht.

Nach zwanzig Minuten lag Team Esbjerg bereits mit sechs Toren zurück, doch die dänischen Meisterinnen kamen noch vor der Pause auf zwei Tore heran.

Über weite Strecken der zweiten Hälfte stand es Unentschieden. Bucuresti ging in der Regel in Führung und Team Esbjerg konnte immer wieder ausgleichen. Sechs Minuten vor dem Ende stand es 28:28.

Beim Stand von 29:29 hatte Team Esbjerg sogar die Möglichkeit, in Führung zu gehen, doch Kristine Breistøl vergab die Chance. Nach einer Parade der Esbjerg-Keeperin hatte die Heimmannschaft erneut die Chance zur Führung. Team Esbjerg verlor aber den Ball und musste mit ansehen, wie Cristina Neagu den Ball ins Tor hämmerte.

Die 32-Jährige wurde bereits viermal zur Welthandballerin des Jahres gewählt; am Sonntag wurde sie gegen Team Esbjerg zur Matchwinnerin.

Nach einem Sieg und einer Niederlage stehen die dänischen Meisterinnen auf dem dritten Platz ihrer Gruppe. Das nächste Spiel steht am kommenden Sonnabend gegen RK Krim Ljubljana an.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Voneinander lernen“