Handball

Ein Platz in der Spitze angepeilt

Ein Platz in der Spitze angepeilt

Ein Platz in der Spitze angepeilt

Timo Fleth
Timo Fleth Volontär
Tondern/Tønder
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Foto: Karin Riggelsen

Die Handballer von TM Tønder haben die Weichen für den Wiederaufstieg in der kommenden Saison in die Liga gestellt.

Der Abstieg aus der Handball-Liga hat bei TM Tønder sicher am Selbstvertrauen gerüttelt, an den Ambitionen aber eher nicht. Der Wiederaufstieg ist das ausgemachte Ziel der Tonderaner, die einen erheblichen Umbruch hinter sich gebracht haben. Zwei abschließende Puzzleteile mit Torhüter Niklas Simonsen und dem Rückraumlinken Felix Kasch hat Trainer Torben Sørensen nun ebenfalls dazu bekommen und sieht sich für das Unterfangen gut gerüstet.

„Wir wollen unter die ersten drei. Dabei ist es aber wichtig, dass wir die mentale Talfahrt stoppen und eine neue Gewinner-Kultur schaffen. Wir gehen ganz offen damit um, dass wir wieder in die Liga zurück wollen. Allerdings gehen wir mit einer jungen Mannschaft an den Start, die auch einigen Schwankungen unterliegt. Der Prozess insgesamt ist deshalb auch langfristiger angelegt “, so Sørensen, der weiter unter Liga-Bedingungen trainieren kann.

„Wir behalten die Trainingsmenge bei und steigern sogar noch mit einer Mittags-Einheit in der Woche. Die Zielsetzung und Kultur muss auch mit dem Aufwand einhergehen. Ansonsten wäre es nicht glaubwürdig und nur heiße Luft“, so der TMT-Trainer um den Kulturwechsel bei TM Tønder bemüht. Helfen sollen dabei auch die Neuzugänge.

Mit Niklas Simonsen kommt ein Torhüter aus der zweiten Mannschaft von Skjern, der mit der U20-Auswahl der Färöer bei der vergangenen Weltmeisterschaft für Furore gesorgt hat.

„Niklas hat im Probetraining einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Das Gespann mit Christian Trans braucht sich sicherlich nicht verstecken. Niklas passt einfach bei uns rein, neben dessen, dass er auch ein paar Bälle gehalten hat, ist er mit unglaublichem Ehrgeiz ausgestattet und vertritt die Werte von TM Tønder ausgesprochen gut“, so Sørensen zufrieden. Der Zugang vom Schweden Felix Kasch in dem lange verwaisten linken Rückraum ist hingegen eher einem glücklichem Zufall und dem Nachbarn von SønderjyskE geschuldet. Kasch ist mit dem Neuzugang der SønderjyskE-Handballerinnen Fatos Kucukyildiz liiert.

„Felix war in seinen Vereinen nie erste Wahl und braucht einfach das Vertrauen und Spielzeit. TM Tønder passt für die Entwicklung hervorragend und aus seiner Stärke, dem Wurf aus dem Rückraum, werden wir großen nutzen ziehen können“, so Torben Sørensen zuversichtlich.

Los geht es mit der neuen Mannschaft so richtig Ende Juli, wenn alle neuen endgültig in Nordschleswig angekommen sind.

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