Handball

„Wollen ein Feuer entfachen“

„Wollen ein Feuer entfachen“

„Wollen ein Feuer entfachen“

nlm
Sonderburg/Sønderborg
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SønderjyskE-Torhüter Thorsten Fries fällt erneut mit einer Gehirnerschütterung aus. Foto: Karin Riggelsen

Die SønderjyskE-Handballer wollen heute gegen Skjern überraschen und damit die eigene Endrunden-Gruppe richtig aufmischen.

Wenn die Liga-Handballer von SønderjyskE heute ab 18.30 Uhr auf den amtierenden Meister Skjern treffen, steht für beide Mannschaften viel auf dem Spiel. Die SønderjyskE-Handballer können sich mit einem Sieg in dem Heimspiel ab 18.30 Uhr im Skansen (Sonderburg) den zweiten Platz der eigenen Endrunden-Gruppe erkämpfen und an Skjern vorbeiziehen. Damit würde der Traum von der Teilnahme an den Halbfinals um die dänische Meisterschaft größer als je zuvor. Eine Niederlage gegen den großen Favoriten aus Skjern würde hingegen bedeuten, dass die Mannschaft von Trainer Kasper Christenensen daraufhin in drei verbleibenden Gruppenspielen drei Zähler auf Skjern aufholen müsste. Mut macht dem SønderjyskE-Coach vor dem wichtigen und schweren Spiel die Leistung seiner Mannschaft beim 32:30-Sieg über Team Tvis Holstebro in der vergangenen Woche.

„Das wird das größte Spiel der Saison gegen eine furcht-einflößende Mannschaft. Wir müssen so auftreten wie in der zweiten Halbzeit gegen Team Tvis. Nur wenn wir wieder auf unserem höchsten Niveau spielen, haben wir eine Chance zu gewinnen. Dennoch sind wir optimistisch. Der zweite Platz ist für uns möglich, und ich glaube, dass wir gewinnen können. Wir wollen mit einem Sieg ein Feuer in unserer Gruppe entfachen. Bei einer Niederlage würde es ganz schwer werden, den zweiten Platz der Gruppe zurückzuerobern. Wir haben aber keinen Druck und können frei aufspielen, anders als Skjern oder Team Tvis“, meint Christensen.

Die Gruppe von SønderjyskE besteht neben den Hellblauen (2 Pkt.) aus Skjern (2 Pkt.), Team Tvis Holstebro (1 Pkt.) und Aalborg (6 Pkt.). Nach sechs Spielen ziehen die ersten beiden Mannschaften der Gruppe in die Halbfinals um die dänische Meisterschaft ein.

In der Vorbereitung vor dem Spiel gegen Skjern fiel es Christensen schwer, bestimmte Spieler des Gegners hervorzuheben, auf die sein Team besonders gut vorbereitet sein muss.

„Entscheidend wird unsere Defensive. Wir dürfen Bjarte Myrhol am Kreis nicht zu viel Platz lassen und Eivind Tangen darf nicht in gute Wurfpositionen aus dem Rückraum kommen. Thomas Mogensen ist zudem nach seiner Verletzung zurück und spielt stark. Und nun habe ich noch nicht einmal Spieler wie Anders Eggert oder Kasper Søndergaard erwähnt“, sagt Christensen in Bezug auf die beiden ehemaligen dänischen Nationalspieler.

Die SønderjyskE-Handballer müssen neben den langzeitverletzten Chris Jørgensen und Christian Jensen auch für den Rest der Saison auf ihren Top-Torschützen Aaron Mensing verzichten, der sich die Sehne des kleinen Fingers der Wurfhand riss. Darüber hinaus fällt Torhüter Thorsten Fries weiterhin mit einer Gehirnerschütterung aus, nachdem er im Training einen Ball an den Kopf bekam.

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