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Mund abputzen und weitermachen

Mund abputzen und weitermachen

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Sonderburg/Sønderborg
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Die Spieler von SønderjyskE wären nach dem Spiel in Skanderborg am liebsten im Boden versunken. Foto: Ole Nielsen/JV

SønderjyskE muss zwei Tage nach der bitteren Niederlage in Skanderborg gegen Fredericia antreten. Ein Sieg muss her, um den Platz in den Top 8 zu festigen.

Keine 48 Stunden nach der knappen Niederlage gegen Skanderborg Håndbold steht am Donnerstagabend das nächste richtungsweisende Spiel für die Handballer von SønderjyskE an. Die Vorzeichen sind allerdings anders, wenn Fredericia im Skansen zu Gast ist.

Während das Team von Trainer Jan Pytlick gegen Skanderborg noch nach oben geschaut hat, geht es jetzt zunächst darum, den achten Platz zu verteidigen.

Ein Heimsieg gegen Fredericia ist auf dem Weg in die Top 8 fest eingeplant – auch um die enttäuschende Niederlage gegen Skanderborg vergessen zu machen.

In den Köpfen der Spieler sollte diese aber keine Rolle spielen, sagte Trainer Jan Pytlick direkt nach der Partie gegen Skanderborg.

Die Enttäuschung muss raus

„Wir müssen in erster Linie die Enttäuschung aus unseren Körpern bekommen. Morgen (Mittwoch, Red.) werden wir uns das Spiel noch einmal anschauen und uns dabei auf die guten Dinge konzentrieren, damit wir mental bereit sind für das nächste Match. Wir werden uns nicht lange mit dem heutigen Spiel beschäftigen, sondern uns voll auf Fredericia konzentrieren“, so der Trainer.

Die Programmpunkte für den Mittwoch hießen: Entspannung, Analyse und taktische Vorbereitung im Alsik Hotel in Sonderburg. Der Stress musste raus aus den Körpern und den Köpfen. Trotz des jungen Alters seiner Spieler zeigte sich Jan Pytlick allerdings nicht besorgt darüber, dass die Last-Minute-Niederlage eventuell bleibende Schäden hinterlassen haben könnte.

Nach vorne schauen

„Das müssen wir abstreifen. Ab morgen gibt es einen neuen Fokus, und das ist Fredericia. Obwohl die Spieler jung sind, haben die meisten schon Erfahrungen mit zwei Spielen in kurzer Folge und auch mit knappen Niederlagen. Das haben sie schon oft erlebt – da mache ich mir keine Sorgen, dass sie das lange belastet“, so der Trainer, der sein Team auf eine andere Art von Handball als gegen Skanderborg vorbereiten muss.

„Fredericia hat eine ganz andere Art zu spielen. Sie werfen viel und sind wahnsinnig schnell auf den Beinen. Da müssen wir sehr aufmerksam in der Rückwärtsbewegung sein, und unsere Deckung muss stabil stehen“, sagte Jan Pytlick.

Das klappte bei der Partie gegen Skanderborg nicht immer zu hundert Prozent und sieben Zeitstrafen können auch gegen Fredericia teuer werden. Es gab viele Kleinigkeiten zu beheben, die am Dienstag zur Niederlage gegen Skanderborg geführt haben.

Viel Zeit bleibt nicht: Das Spiel gegen Fredericia findet am Donnerstag ab 20 Uhr im Skansen statt.

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