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SønderjyskE zieht nach Kolding um

SønderjyskE zieht nach Kolding um

SønderjyskE zieht nach Kolding um

Hadersleben/Haderslev
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Der Kunstrasenplatz am Haderslebener Idrætscenter ist nicht mehr zeitgemäß. Foto: Karin Riggelsen

Die Platzverhältnisse am Haderslebener Idrætscenter sind schlecht, nicht mehr zeitgemäß und führen Verletzungen mit sich. Der dänische Pokalsieger sieht sich gezwungen, seine Trainingseinheiten vorerst nach Bramdrupdam zu verlegen.

Zahlreiche Verletzungen musste Fußball-Superligist SønderjyskE im Oktober und November des vergangenen Jahres verzeichnen. Die Schuld dafür wurde in hohem Maße auf die schlechten Platzverhältnisse am Haderslebener Idrætscenter geschoben. Die gleiche Tendenz ist auch in diesem Spätherbst zu erkennen, und daraus hat man die Konsequenzen gezogen.

Der dänische Pokalsieger hat seine Trainingseinheiten vorerst auf den Kunstrasen-Platz im Koldinger Stadtteil Bramdrupdam verlegt.

„Wir würden am liebsten am Haderslebener Idrætscenter trainieren, aber die Situation hier ist untragbar. Wir sind frustriert, dass die Platzverhältnisse hier wieder eine Reihe von Verletzungen mit sich geführt hat“, sagt SønderjyskE-Sportchef Hans Jørgen Haysen zum „Nordschleswiger“.

Der Fußball-Superligist teilt sich die kommunale Anlage u.a. mit dem Schulsport. Trainer Glen Riddersholm hat sich mehrmals über die tiefen Löcher nach Speerwurf-Übungen beschwert. Der Rasen im alten Haderslebener Stadion ist mittlerweile zu weich, auch der Kunstrasenplatz ist nicht mehr zeitgemäß und in einem schlechten Zustand.

Der SønderjyskE-Sportchef hofft langfristig, dass die Kommune Hadersleben Geld im Etat findet, um die Platzverhältnisse zu verbessern, kurzfristig muss man aber ausweichen. Die Wahl ist erst einmal auf Bramdrupdram gefallen, doch auch Kunstrasenplätze in Nordschleswiger werden derzeit unter die Lupe genommen.

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