Fussball

SønderjyskE gibt Emil Scheel an Viborg FF ab

Jens Kragh Iversen
Jens Kragh Iversen Sportredaktion
Hadersleben/Haderslev
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Emil Scheel wird SønderjyskE ein Jahr vor Vertragsende verlassen. Foto: Karin Riggelsen

Emil Scheel war bei seiner Verpflichtung als Stammspieler vorgesehen, hat aber die Jokerrolle bei SønderjyskE satt und wechselt mit sofortiger Wirkung vom Fußball-Superligisten zu Erstdivisionär Viborg FF.

Emil Scheel war im vergangenen Sommer als Hoffnungsträger beim Liga-Rivalen Silkeborg IF geholt worden, verlässt aber bereits nach einem Jahr SønderjyskE. Der 28-jährige Mittelfeldspieler, der noch bis Mitte 2019 unter Vertrag stand, wechselt mit sofortiger Wirkung zu Erstdivisionär Viborg FF.

„Emil Scheel wurde seinerzeit als Leistungsträger geholt, aber manchmal laufen die Dinge einfach nicht so wie man es erhofft oder plant. Beide Parteien hatten die Hoffnung, dass er mehr Einsatzminuten haben würde, und deswegen haben wir uns mit Viborg FF verständigt, dass er jetzt wechseln kann“, sagt SønderjyskE-Sportchef Hans Jørgen Haysen.

Der 28-Jährige hatte in der vergangenen Saison für Silkeborg IF alle Spiele bestritten und galt als Leistungsträger, doch bei SønderjyskE schaffte er den Sprung in die Stammformation nie, obwohl er insgesamt auf 25 Einsätze kam. Nur zehn waren von Beginn an.

„Ich habe eigentlich viele Spiele gemacht, hätte mir aber gewünscht, dass mehr in der Startelf gewesen wären. Und ich habe dem Ganzen nicht meinen Stempel aufdrücken können, so wie ich das vor hatte. In Viborg habe ich jetzt die Möglichkeit, die Dinge wieder anzukurbeln“, meint Emil Scheel.

Der 28-Jährige konnte sich gegen die große Konkurrenz im Mittelfeld nicht durchsetzen, hätte sich aber mehr Chancen im zentralen Mittelfeld erhofft.

„Ich habe einen schlechten Start bekommen, saß in den ersten Spielen draußen, weil die anderen gut spielten. Wenn für mich Platz war, dann oft auf der rechten Außenbahn, und das ist nicht die Position, wo ich mich am wohlsten fühle. Ich spiele am liebsten zentral oder links, aber ich bin Mann genug, um einzusehen, dass ich meine Leistung nicht auf dem Niveau gebracht habe, die ich mir vorgenommen und auch früher gebracht habe“, so Emil Scheel, der vor einem halben Jahr seinen Wohnort von Aarhus nach Hadersleben verlegte, aber jetzt mit seiner Familie nach Aarhus zurückziehen wird: „Ich wollte näher dran sein und auch die vielen Stunden auf der Autobahn vermeiden. Hadersleben ist eine schöne Stadt, und auch über SønderjyskE habe ich nur positives zu sagen.“

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