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Michael Boris lässt im Pokal rotieren

Michael Boris lässt im Pokal rotieren

Michael Boris lässt im Pokal rotieren

Hadersleben/Haderslev
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Emil Holm musste nach seinem Tor gegen den FC Midtjylland in der Halbzeitpause verletzt ausgewechselt werden. Foto: Henning Bagger/Ritzau Scanpix

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Sieben Änderungen wird es gegenüber dem Midtjylland-Spiel in der Startelf geben, wenn die SønderjyskE-Fußballer im Pokal-Achtelfinale auf AGF treffen. Der Trainer fährt aber nicht mit einer Busfahrer-Truppe hin.

Die Situation am Tabellenende ist für die SønderjyskE-Fußballer am 13. Spieltag noch brenzliger geworden. Von hinten ist Vejle Boldklub mit dem ersten Saisonsieg näher gekommen, und Viborg FF hat sich mit einem beeindruckenden 5:2-Erfolg gegen AaB erst einmal auf sechs Punkte abgesetzt.

Die Hellblauen stehen in den nächsten beiden Spielen gegen Aufsteiger Silkeborg IF und Tabellenschlusslicht Vejle Boldklub unter Zugzwang, davor wartet aber am Mittwoch ab 19.45 Uhr in Aarhus noch das Pokal-Achtelfinale gegen AGF. Der Abstiegskampf in der Superliga genießt ganz klar höchste Priorität, doch der Pokalfinalist der letzten beiden Jahre will das Pokal-Achtelfinale nicht leichtfertig herschenken, obwohl kräftig rotiert wird.

„Wir werden unser Ding spielen. Wir haben unsere Videoanalyse gemacht und wissen, was die machen. Ich finde nicht, dass wir mit einer Busfahrer-Truppe hinfahren. Wir nehmen das schon voll ernst“, unterstreicht Michael Boris.

Daniel Prosser kann gegen AGF von der Bank kommen. Foto: Henning Bagger/Ritzau Scanpix

Sieben Änderungen wird es gegenüber der 2:3-Niederlage gegen den FC Midtjylland in der Startelf geben.

„Ich muss rotieren. Wir haben einige Spieler, die nicht drei Spiele innerhalb von einer Woche machen können“, sagt der SønderjyskE-Trainer, der bereits in der Halbzeitpause des Midtjylland-Spiels Emil Holm verletzt austauschen musste. Hinzu kommen Marc Dal Hende, Duplexe Tchamba, Victor Mpindi und Julius Eskesen, die sich mit kleineren Beschwerden herumplagen und nicht in der Startelf stehen werden. Auch Lawrence Thomas und Daniel Prosser werden geschont.

Neu in der Startelf werden Nicolai Flø, Søren Reese, Mads Hansen, Emil Kornvig, Emil Frederiksen, Rilwan Hassan und auch Robin Schouten stehen. Der 23-jährige Niederländer, der zu Saisonbeginn von NAC Breda kam, hat noch keine einzige Superliga-Minute gespielt, wird aber als Rechtsverteidiger beginnen.

„Schouten haben wir aus einem Grund geholt. Er ist ein Perspektivspieler, der im Pokal jetzt zeigen darf, was er kann“, so Michael Boris, der von seinen erfahrenen Stammkräften lediglich Stefan Gartenmann, Jeppe Simonsen und Mads Albæk von Beginn an einsetzen wird, aber auf der Bank Spieler wie Julius Eskesen, Marc Dal Hende, Duplexe Tchamba, Daniel Prosser und Isak Steiner Jensen hat.

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