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Ringreiter-Hauptgewinn: Statt Pferd gibt’s ein E-Auto mit 265 PS

Ringreiter-Hauptgewinn: Statt Pferd gibt’s ein E-Auto mit 265 PS

Ringreiter-Hauptgewinn: Statt Pferd gibt’s ein E-Auto

Sonderburg/Sønderborg
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Den Hauptgewinn des Sonderburger Ringreiterfestes, einen Ford Mustang Mach-e, werden alle schnell erkennen können. Foto: Ilse Marie Jacobsen

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Das Sonderburger Ringreiterfest 2023 kündigt sich an: Mit den 17.000 Losen der diesjährigen Lotterie können die Käuferinnen und Käufer sich viele Preise sichern. Das so eingenommene Geld kommt lokalen Vereinen zugute.

Viele träumen nur davon: zwei Jahre lang in einem knallroten Ford Mustang Mach-e im Wert von 420.000 Kronen umherkurven zu können. Für eine Person wird dieser Traum 2023 wahr. Wer bei der Lotterie des Sonderburger Ringreiterfestes mitmacht, kann in diesem Jahr laut jubeln.

Das Ringreiterfestkomitee hat 2023 für das mittlerweile vierte zu verlosende Auto als Hauptgewinn eine Absprache mit dem Autohaus Beka Auto getroffen. Zwei Jahre lang steht der mit allen Finessen und schicken Ledersitzen ausgestattete Elektrowagen Mustang Mach-e der Gewinnerin oder dem Gewinner für 40.000 Kilometer zur Verfügung.

Beka-Auto-Besitzer Allan Paulsen und die Herolde mit dem roten Mustang Foto: Ilse Marie Jacobsen

Alles ist bezahlt – nur für den Strom muss der oder die Glückliche selbst aufkommen. Der Wagen hat eine Reichweite von 400 Kilometern. Wer schon voll mobil ist, kann das Gebrauchsrecht des Wagens in 50.000 Kronen bar auf die Hand verwandeln.

Der perfekte Gewinn

„Es ist der perfekte Gewinn. Das Ringreiterfest fördert nachhaltige Initiativen, und deshalb war es für uns ganz natürlich, ein attraktives Elektroauto als Hauptgewinn zu finden. Ich bin mir sicher, dass viele von zwei Jahren Fahrt in einem solchen Wagen träumen“, meinte der Vorsitzende des Lotterie- und Tombola Komitees, Asger Sandhøj Jørgensen, bei der feierlichen Präsentation bei Beka Auto.

Ein Ford Mustang mit allen Schikanen – und Ledersitzen Foto: Ilse Marie Jacobsen

Der diesjährige Preis ist nicht zuletzt ein Zeichen dafür, dass sich auch die Lotterie des Ringreiterfests weiterentwickelt hat. In den ersten Jahren war ein Pferd der Hauptpreis. Dann wurde dies in einen Reisegutschein verwandelt, bis der erste Hauptgewinn ein kleinerer Wagen war. In diesem Jahr wurden 17.000 Lose gedruckt.

Es ist der ganz perfekte Gewinn. Das Ringreiterfest fördert nachhaltige Initiativen, und deshalb war es für uns ganz natürlich, ein attraktives Elektroauto als Hauptgewinn zu finden.

Asger Sandhøj Jørgensen, Vorsitzender Lotterie- und Tombolakomitee

Für Allan Paulsen, einem der beiden Besitzer von Beka Auto, lag ein Hauptgewinn mit einem galoppierenden Pferd auf der Fronthaube des Wagens auf der Hand. „Zwei Jahre kostenlos fahren entspricht 155.000 Kronen“, so Paulsen. Beka Auto fördert nicht zuletzt auch jedes Jahr die Sonderburger Revue.

80 Prozent kaufen ein E-Auto

Beim Neuwagenkauf wählten heute 80 Prozent der Käuferinnen und Käufer ein E-Auto. Der Mustang ist ein populäres Modell. Der zu versteigernde Wagen hat bislang 3.000 Kilometer zurückgelegt. Das erste Los der Lotterie wird bei dem diesjährigen Damenfrokost des Ringreitens versteigert. Das letzte Los – die Lotterie kann jedes Jahr ausverkauft vermelden – wird beim Herrenfrokost an den Höchstbietenden vergeben. 2022 wurde das letzte Los für 150.000 Kronen versteigert.

Der Ford Mustang von der Seite Foto: Ilse Marie Jacobsen

Vereine werden gefördert

Im vergangenen Jahr konnte das Ringreiterfest Sonderburgs Vereine mit 263.000 Kronen fördern. Die Vereine beteiligen sich auch bereitwillig am Verkauf der vielen Lose, um so etwas Geld für die Vereinskasse zu verdienen.

Das Ringreiterfest in Sonderburg hat eine lange Tradition. Das erste Kreisringreiten des einstigen Sonderburger Amtes wurde vom 22. bis 24. Juli 1888 auf dem militärischen Trainingsbereich an der Goethegade/Oehlenschlægersgade abgehalten. Damals gingen 282 Reiterinnen und Reiter an den Start. Laut Archiv haben mehr als 9.000 Menschen den Wettbewerb an den Galgen verfolgt.

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Siegfried Matlok
Siegfried Matlok Senior-Korrespondent
„Zum Tode von Günter Weitling – Seelsorger und Seele“