Schleswig-Holstein & Hamburg

Umweltbehörde: Eisflächen nicht betreten

Umweltbehörde: Eisflächen nicht betreten

Umweltbehörde: Eisflächen nicht betreten

dpa
Hamburg (dpa/lno) -
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Die Eisdecken auf Teichen und Seen in Hamburg und Schleswig-Holstein sind trotz einiger Frosttage noch dünn. «Durch den starken Ostwind der letzten Tage hat sich auf vielen Gewässern noch nicht einmal eine geschlossene Eisdecke gebildet», sagte der Sprecher der Hamburger Umweltbehörde, Jan Dube, am Dienstag. «Das Betreten von Eisflächen ist deshalb sehr gefährlich.»

Gerade unter Brücken, an Gewässereinmündungen oder dort, wo Pflanzen ins Gewässer hineinragen, bestehe Lebensgefahr. Eine Schneedecke auf Eisflächen habe eine isolierende Wirkung und bremse das Wachstum des Eises. «Das Betreten geschieht immer auf eigenes Risiko.»

Die Außenalster ist nach Dubes Angaben im östlichen Bereich noch offen. An Schlittschuhlaufen auf der Außenalster sei noch lange nicht zu denken. Dafür bräuchte es eine 20 Zentimeter dicke geschlossene Eisdecke. Als Faustregel gelte: Bei 10 Grad minus nachts und Frost auch tagsüber wächst das Eis um etwa einen Zentimeter pro Tag. «Wir bräuchten also 20 Dauerfrosttage hintereinander mit sehr kalten Nächten», sagte Dube.

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