Weltfrauentag

Die weiblichen Vorbilder der Jugendlichen vom DGN

Die weiblichen Vorbilder der Jugendlichen vom DGN

Die weiblichen Vorbilder der Jugendlichen vom DGN

Paulina von Ahn
Paulina von Ahn
Apenrade/Aabenraa
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Sylvia, Max, Kjell, Inga und Mette erzählen von ihren weiblichen Vorbildern. Foto: Paulina von Ahn

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Vorbilder müssen keine Weltstars sein – häufig findet man sie in der eigenen Familie. „Der Nordschleswiger“ war zu Besuch am Deutschen Gymnasium für Nordschleswig (DGN) und hat Schülerinnen und Schüler zu ihren weiblichen Vorbildern befragt.

Inga, Mette und Sylvia besuchen die zwölfte Klasse des DGN. Alle drei haben große Vorbilder, die in ihren Familien zu finden sind.

Inga sieht in ihrer großen Schwester ein Vorbild. Foto: Paulina von Ahn

Für Inga ist ihre zehn Jahre ältere Schwester so etwas wie eine zweite Mutter.

„Bei Sachen, über die ich mit meiner Mutter nicht sprechen konnte, hat sie mir immer weitergeholfen“, sagt sie und beschreibt ihre Schwester als offen und voller Lebensfreude.

„Wenn sie einen Raum betritt, ist sie wie der Sonnenschein. Man merkt sofort ihre Energie.“

Früher sei Ingas Schwester nicht gut in der Schule gewesen und hatte viele Selbstzweifel. Aber inzwischen hat sie ihr Jura-Studium abgeschlossen und ist Anwältin in Kolumbien, von wo die Familie ursprünglich kommt.

Für Mette ist ihre große Schwester gleichzeitig die beste Freundin. Foto: Paulina von Ahn

Auch für Mette nennt ihre große Schwester als Vorbild.

„Sie war immer das Vorzeigekind, und ich wollte immer so sein wie sie. Ihre Errungenschaften habe ich zu meinen Zielen gemacht.“

Genau wie Inga gibt sie an, dass in Situationen, in denen sie nicht zu ihrer Mutter gehen wollte, ihre Schwester immer für sie da gewesen ist. 

„Sie ist meine beste Freundin und zugleich meine Schwester. Sie zeigt mir oft, dass sie stolz auf mich ist.“

Mette erzählt, dass sie es nur ihrer Schwester verdankt, dass sie heute mit ihr auf Augenhöhe ist und nicht mehr in ihrem Schatten steht.

Sylvia bewundert die postive Sichtweise ihrer Mutter. Foto: Paulina von Ahn

Sylvia sieht in ihrer Mutter ein großes Vorbild, zu dem sie aufblickt: „Ich bewundere meine Mutter sehr, weil sie eine beeindruckende Frau ist, in der Art und Weise, wie sie ihr Leben führt.“

Sylvias Mutter konnte nach dem Auftreten einer Krankheit ihren alten Beruf nicht mehr ausüben und hat daraufhin ihren eigenen Laden eröffnet. Die 19-jährige Schülerin ist stolz, dass ihre Mutter sich von nichts unterkriegen lässt.

„Trotz ihrer Schmerzen trägt sie immer ein Lachen im Gesicht und ist für andere da. Wenn ich anrufe, geht sie jedes Mal ans Telefon.“

 

Auch die Jungs der zwölften Klasse haben weibliche Vorbilder

 

Genau wie Sylvia bewundert auch Max seine Mutter. 

„Sie hat einen starken Charakter und ist generell einfach ein starker Mensch.“

Max schätzt sehr, dass seine Mutter immer sagt, was sie denkt und ihm stets mit guten Ratschlägen aushilft.

Kjell holt etwas weiter aus, als er nach seinem Vorbild gefragt wird und nennt die amerikanische Bürgerrechtlerin Rosa Parks. 

Er interessiere sich schon lange für sie und hat viel über sie gelesen. Der Schüler beschreibt sein Vorbild als spannend und inspirierend.

„Durch sie wurde eine Menge verändert, und das finde ich sehr wichtig.“

Egal, ob Berühmtheit oder nicht – die Schülerinnen und Schüler zeigen sich dankbar für die Frauen, die sie prägen.

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