Deutsche Minderheit

BDN: Bundesetat ohne Dramatik

Volker Heesch
Volker Heesch Hauptredaktion
Apenrade/Aabenraa
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Uwe Jessen
Uwe Jessen Foto: Karin Riggelsen

Planungssicherheit erwartet: Uwe Jessen berichtet über die bevorstehenden Gespräche mit Bundestagsabgeordneten.

Nach den Bundestagswahlen im September 2017 mit anschließender monatelanger Hängepartie bei der Regierungsbildung in Berlin, hatte die sich bis in den Sommer 2018 hinziehende Verabschiedung des Bundeshaushalts die deutsche Minderheit finanziell in die Klemme gebracht. Vor dem Hintergrund der fehlenden Bewilligung der Zuschüsse sah sich der Bund Deutscher Nordschleswiger (BDN) gezwungen, intern Sparauflagen einzuhalten.

„In diesem Jahr ist es weniger dramatisch“, so BDN-Generalsekretär Uwe Jessen angesichts der aktuellen Beratungen des Deutschen Bundestags über den Haushalt 2019.
„Wir haben nichts Unvorteilhaftes gehört. Wir stehen im Dialog mit der Verwaltung des zuständigen Bundesministeriums“, erläutert Jessen und geht davon aus, dass auf jeden Fall für das kommende Jahr mit Planungssicherheit zu rechnen ist.

Froh sei man über die Zusagen in Verbindung mit dem bevorstehenden Gedenken der Volksabstimmungen 1920 und der Abtretung Nordschleswigs von Deutschland an Dänemark. Vorgesehen seien in diesem Zusammenhang Gelder für die Erweiterung des Deutschen Museums Sonderburg.

Uwe Jessen berichtet, dass man bei den Haushaltsvorbereitungen eng mit den schleswig-holsteinischen Bundestagsabgeordneten zusammenarbeite, die als Mitglieder des Kontaktausschusses für die deutsche Volksgruppe in Nordschleswig oder des Bundestags-Haushaltsausschusses traditionell die Anliegen und Interessen der deutschen Nordschleswiger berücksichtigen.

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