Satire-Gruppe

Welle der Begeisterung für die Tønder Revy

Welle der Begeisterung für die Tønder Revy

Welle der Begeisterung für die Tønder Revy

Monika Thomsen
Monika Thomsen Journalistin
Tondern/Tønder
Zuletzt aktualisiert um:
Frauenpower mit Pia Kjær Jensen, Sarah Riddersholm Nielsen, Ghitta Nørby und Kjestine Czech (v. l.) Foto: Elise Rahbek

1.805 Zuschauer haben die Vorstellung angeschaut. Der Theaterpreis ging an Marianne Bogh.

„Wir sind sehr zufrieden“, erläutert gestern mit Tommy Juhl ein müder aber froher Regisseur der Tønder Revy. Die 56-köpfige Truppe freut sich über die ausschließlich positive Reaktionen, des Publikums. „Das ist sehr schön“, so Juhl.

Mit seinen fünf Vorstellungen in der Schweizerhalle vermochte das Team, das vor, hinter und auf der Bühne in Schwung war, 1.805 Zuschauer anzulocken. 2018 fiel die Publikumsschar um etwa 40 höher aus. „Der Vorverkauf lief anfangs etwas schleppend, nahm dann aber Fahrt auf“, so Juhl, der auch Vorsitzender des Vereins Tønder Amatørscene ist, der die Revue auf die Beine stellt. In diesem Jahr schritt der Verein erstmals auch zu Radio-Spots, um die Werbetrommel zu rühren. Ob dies etwas gebracht habe, sei schwer einzuschätzen, so Juhl. Anders schaut es mit dem Video von Henriette (Pia Hansen) aus, dass die Tønder Revy auf ihrer Facebookseite präsentierte. Das bringt wirklich was und wurde über 11.000 Mal angeklickt“, so Juhl. Die meisten Zuschauer wurden am Freitagabend mit 408 verbucht. In der Schweizerhalle gibt es bei der Revue Platz für 437 Personen und insgesamt wurden 2.135 Tickets angeboten.

Bei der Tønder Revy sind von den Texten, bis hin zur Musik alle handgemachten Zutaten aufeinander abgestimmt, und viel Lob ernteten das Bühnenbild und die Kostüme, für die eine neue Gruppe Näherinnen in Aktion war.

Marianne Bogh empfing den internen Theaterpreis „Teaterkatten“, der an eine Person verliehen wird, die sich durch einen besonderen Einsatz auszeichnet. Die Preisträgerin aus der Kellner-Crew platziert stets Tische und Stühle im Alleingang und prüft jeden Nachmittag, dass alles Paletti ist.

Es gebe natürlich immer geteilte Meinungen, inwieweit die Revue genügend lokale Inhalte habe. „Die Tønder Revy soll lokal sein, wir wollen aber auch gerne anderen, außerhalb von Tondern zeigen, was wir können“, so Juhl. 2020 geht die Revue wieder im April in der Schweizerhalle über die Bühne.

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