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Großfeuer auf Röm: Die Polizei schließt Brandstiftung aus

Großfeuer auf Röm: Die Polizei schließt Brandstiftung aus

Großfeuer auf Röm: Die Polizei schließt Brandstiftung aus

Tondern/Tønder
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Die Polizei hat die Untersuchungen am Brandort abgeschlossen (Symbolfoto). Foto: Monika Thomsen

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Die Brandermittlungen sind abgeschlossen. Die Trockenheit in der Natur hat einen vermeintlichen Funkenflug beflügelt.

„Es deutet nichts darauf hin, dass das Feuer vorsätzlich gelegt worden ist, oder eine Person im Übermut fahrlässig gehandelt hat“, lautet das Fazit der Polizei zur Ursache des umfangreichen Brandes auf der Insel Röm (Rømø) am Dienstag.

Bei dem Feuer im Süden der Insel waren ein Sommerhaus, eine Garage und eine Heidefläche abgebrannt.

Der Einfluss des Windes

„Alles deutet darauf hin, dass vermutlich Glut oder ein Funke die sehr trockene Natur angezündet hat. Der Wind kann die Glut leicht einige Meter weitergetragen haben, sodass die Vegetation unbeabsichtigt entfacht worden ist“, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei für Südjütland und Nordschleswig.

Vorsicht ist angesagt

„Das unterstreicht, dass man sich im Freien sehr vorsichtig verhalten soll. Zudem muss man die örtlich verhängten Abbrennverbote respektieren“, teilt Polizeisprecher Henning Marcussen mit.

Er lobt die Feuerwehren, Brand og Redning Sønderjylland sowie die Bereitschaftsbehörde für ihren Einsatz, bei dem sie schnell den Brand unter Kontrolle bekamen. Daran hatten etwa 120 Kräfte mitgewirkt.

Abbrennen untersagt

Auf der Insel Röm greift das Abbrennverbot seit Mittwoch. In Nordschleswig ist ein Abbrennverbot auch in der Kommune Sonderburg (Sønderborg) eingeführt worden. Auch Tonderns Nachbarkommunen Esbjerg, Varde und Fanø haben sich zu  diesem Schritt entschlossen.

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