Vorpremiere

Japanischer „Oscar“ für den „Onkel“ aus Nordschleswig

Japanischer „Oscar“ für den „Onkel“ aus Nordschleswig

Japanischer „Oscar“ für den „Onkel“ aus Nordschleswig

Hadersleben/Haderslev
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Die Brauerei Fuglsang gehört auch bei dem neuen Film des Erfolgsduos aus Nordschleswig zum Kreis der Sponsoren. Hier ist Direktor Claes Fuglsang mit Regisseur Frelle Petersen und Produzent Marco Lorenzen zu sehen. Foto: Ute Levisen

„Onkel“ ist noch nicht einmal in die dänischen Kinos gekommen – und schon preisgekrönt. Auf dem internationalen Filmfestival in Tokio erhielt der Film, der in Nordschleswig spielt, den Hauptpreis. Am Sonnabend feiert „Onkel“ in Hadersleben Vorpremiere.

Am Dienstag in Tokio – am Sonnabend in Hadersleben. Die Filmemacher feiern schon vor der Vorpremiere einen Triumph: Am Dienstag wurde der Film von Frelle Petersen, der aus Lügumkloster stammt, und Marco Lorenzen, der ebenfalls aus Nordschleswig kommt, mit dem Hauptpreis des internationalen Filmfestivals in Tokio, „Tokyo Grand Priz“, ausgezeichnet. Damit ist das Duo schon vor der landesweiten Premiere in Dänemark mit einem japanischen „Oscar“ belohnt worden.

Vorpremiere in Hadersleben

Kosmorama-Direktor Torben Jølnæs lädt am Sonnabend, 9. November, zur Vorpremiere des Films „Onkel“ ein. Regisseur Frelle Petersen, Produzent Marco Lorenzen und Jette Søndergaard, die die weibliche Hauptrolle innehat, werden dabei sein und vor der Filmpremiere im Foyer des modern eingerichteten Filmpalastes der Domstadt von den Dreharbeiten in der Kommune Tondern berichten.

Filmregisseur Frelle Petersen Foto: Mike Koloffel

Schaut man sich die Rollenliste an, so steht, ein wenig übertrieben ausgedrückt, fast ganz Tondern drauf: Die Hauptrolle spielen Nichte Jette und ihr Onkel Peter H. Tygesen, die auch im wirklichen Leben auf diese Weise miteinander verwandt sind. Kulisse des Films ist Thygesens Familienhof „Stenbjerggaard“, und die Rolle des Tierarztes spielt Ole Caspersen – Tierarzt und Romanschriftsteller aus Lügumkloster.

Ganz Tondern auf der Rollenliste

Es ist der zweite Film des nordschleswigschen Erfolgsduos. Ihr Debüt „Hundeliv“ aus dem Jahre 2016, zu dessen Hauptförderern die Haderslebener Brauerei Fuglsang zählte, wurde seinerzeit sowohl für einen Bodil als auch für einen Robert nominiert.
Auch bei der öffentlichen Vorpremiere, die um 15 Uhr beginnt, zählt die Brauerei Fuglsang zum Kreis der Sponsoren. Am Freitag, 8. November, ist Premiere in Tondern. Am Donnerstag, 14. November, feiert der Film seine landesweite Premiere.

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