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Werbefilm soll Tingleff anpreisen

Werbefilm soll Tingleff anpreisen

Werbefilm soll Tingleff anpreisen

Tingleff/Tinglev
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Die bunte Vielfalt Tingleffs soll in einem Werbefilm zum Ausdruck gebracht werden. Foto: DN (Archiv)

Der Bürgerverein „Tinglev Forum“ möchte Tingleff als attraktiven Wohnort hervorheben. Ein Imagefilm soll dazu beitragen. Der deutschen Minderheit wird eine wichtige Rolle eingeräumt.

In Tingleff und der näheren Umgebung lässt es sich gut wohnen.

Diese Botschaft möchte „Tinglev Forum“, Dachorganisation örtlicher Vereine und Einrichtungen, mit einem neuen Marketingprojekt untermauern.

In Zusammenarbeit mit der Vermarktungsfirma „AD Media Danmark“ und der Plattform „Landsbyfilm.dk“ soll ein Werbefilm über die Geschäfts- und Firmenwelt, über die Freizeitmöglichkeiten und über die Einrichtungen erstellt werden.

Homepage der Vermarktungsplattform „Landbyfilm.dk" Foto: DN (Bildschirmfoto)

Dass es im Ort zwei Kulturen mit deutschen und dänischen Einrichtungen gibt, sieht Poul-Erik Thomsen, Vorsitzender von „Tinglev Forum“, als großen Trumpf.

„Wir müssen deutlich machen, dass es zwei Kindergärten, zwei Schulen und zwei Sporthallen gibt und Tingleff ein Ort mit starker Mehr- und Minderheit ist.“

Der kulturelle Unterschied sei eine Art Markenzeichen, das viel mehr ausgeschöpft werden müsse. Er habe diesbezüglich auch schon anregende Gespräche mit Vertretern der deutschen Minderheit gehabt, so Thomsen.

Unterstützung über Annoncen

„Tinglev Forum“ hat erst einmal 5.000 Kronen als kleines Startkapital aus der Vereinskasse für das Filmprojekt herausgenommen und hofft, dass Ortsansässige und vor allem Firmen und Betriebe das Vorhaben unterstützen werden.

„Die bisherigen Rückmeldungen sind sehr vielversprechend“, so Thomsen.

Firmen erhalten unter anderem die Möglichkeit, sich mit einer Anzeige an den Image-Film zu koppeln.

Wir werden nicht drehen, wenn man einen Mund-Nasen-Schutz tragen muss.

Poul-Erik Thomsen

Wie genau der Film aufgebaut wird und was darin zu sehen sein wird, ist noch nicht festgelegt.

„Es wird ein Redaktionsteam gebildet, das sich mit dem Projekt befasst und den Rahmen absteckt. Es haben sich bereits Freiwillige gemeldet“, erwähnt Poul-Erik Thomsen.

Wann wird gedreht, wann soll der Film herauskommen?

„Das hängt von der Corona-Lage ab. Wir werden nicht drehen, wenn man einen Mund-Nasen-Schutz tragen muss“, so Thomsen. Innerhalb des kommenden halben Jahres hoffe man aber, den Film erstellt zu haben.

Er soll auf der Homepage von „Tinglev Forum“ zu finden sein, und Ziel ist es, dass auch möglichst viele Vereine, Firmen und Einrichtungen den Beitrag auf ihrer Homepage und in den sozialen Medien veröffentlichen.

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