„Danmark Rundt“

Unterstützung von überall

Kjeld Thomsen
Kjeld Thomsen Lokalredakteur
Tingleff/Tinglev
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Die gesamte Nachschule mit über 100 Radfahrern schloss sich dem Bodenhoff-Team vor Tingleff an. Schüler und Lehrer radelten einige Kilometer mit und kamen gemeinsam beim Zwischenstopp im Grønnevej an. Foto: kjt

Firmen und deutsche Einrichtungen in und um Tingleff sind treue Förderer der Mission „Danmark Rundt“.

Eine große Spendenbereitschaft hat das Wohltätigkeits-Radfahrprojekt von Claus Bodenhoff zugunsten der Kinderkrebshilfe erlebt. Ein Team von Mitstreitern ist seit dem 17. August beim Projekt „Danmark Rundt“ auf Achse. Wie berichtet, kann Bodenhoff aufgrund einer Fußverletzung nicht selbst in die Pedale treten. Er begleitet den Tross aber auf den jeweiligen Etappen. Gerührt und begeistert zeigte er sich beim Etappenziel Tingleff. Die Brauderuper Ökomeierei, der Campingbetrieb in Uk, die deutsche Nachschule und die drei Kindergärten Tingleff, Rapstedt und Bülderup bereiteten dem Bodenhoff-Team einen herzlichen Empfang und überreichten Spenden. Mittendrin Bernd Søndergaard aus Tingleff. Er ist enger Vertrauter von Wohltäter Bodenhoff und sitzt seit dem Tourstart im Sattel.

Die Beine machen noch ganz gut mit. Das Training im Vorfeld habe sich ausgezahlt, so Søndergaard beim Stopp im Deutschen Kindergarten Tingleff an der Seite von Ehefrau Conny, die ebenfalls zu den Unterstützern der Mission gehört.

Aufmerksam machen

Die Kindergärten Rapstedt, Bülderup und Tingleff überreichten jeweils einen Spendenscheck in Höhe von 4.522 Kronen. Das Bodenhoff-Projekt kam dem Ziel, am Ende eine Million Kronen zusammenzubekommen, ein Stück näher. „Ob es eine Million wird oder darunter liegt, ist gar nicht entscheidend. Es geht vor allem darum, auf die Kinderkrebshilfe aufmerksam zu machen und darauf, was betroffene Kinder und deren Familien durchmachen“, so Bodenhoff am Rande des Besuchs im Kindergarten Tingleff.

Besonders beachtenswert finde er es, dass die deutschen Kindergärten die Sache unterstützen und den Kindern bewusst ist, wofür die Spenden sind.
„Natürlich ist Forschung ganz wichtig, und dafür müssen Gelder bereitgestellt werden. Unser Projekt möchte aber Familien von erkrankten Kindern schöne Freizeit-Erlebnisse ermöglichen, um aus dem Alltag mit Behandlungen und Krankenhausaufenthalten herauszukommen und auf andere Gedanken zu kommen“, skizziert Bodenhoff seine Mission.

Die hat nicht zuletzt in Tingleff und Umgebung viele Freunde. Mit Umarmung wurde Bodenhoff von Nachschulleiter Jørn Warm und seinem Stellvertreter Rico Andersen begrüßt. Man kennt sich gut, man schätzt sich, und man stellt sich gemeinsam in den Dienst der guten Sache. In der Nachschule konnten sich die Radfahrer ein Kaffeepäuschen gönnen und sich für die letzten Etappen stärken. Bäcker Thomas Brogaard lieferte dafür süße Backwaren. Kostenlos, versteht sich. Es ist ja für den guten Zweck.

Am heutigen Sonnabend steht die neunte und letzte Etappe auf Seeland auf dem Programm. Wenn Bodenhoff und Co. im nächsten Jahr wieder auf Achse sind, werden sie sicherlich erneut auf Unterstützung aus Tingleff zählen können.

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