Kommunalpolitik

Sanierung und Abriss: Bewegung im sozialen Wohnungsbau

Sanierung und Abriss: Bewegung im sozialen Wohnungsbau

Sanierung und Abriss: Bewegung im sozialen Wohnungsbau

Kjeld Thomsen
Kjeld Thomsen Lokalredakteur
Bülderup-Bau/Bylderup-Bov
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Abrissprojekt 1: Die Trakte im Klosterkløften in Krusau Foto: Kjeld Thomsen

Sowohl in Krusau als auch in Bülderup-Bau sind Sanierung bzw. Abriss angestrebt. An den Kosten will sich die Kommune beteiligen. Weil der Boden verunreinigt ist, entstehen im Åbovej Mehrkosten.

Bis auf Darlehensgarantien kommen bei großen Sanierungsprojekten im sozialen Wohnungsbau eher geringere Summen auf die Kommune Apenrade zu. 100.000 Kronen müssten als „Kapitaltilførelse“ anteilig für die Immobilien der Wohnungsbaugesellschaft BoligSyd in Krusau zugeschossen werden. Der Wachstumsausschuss entschied sich kürzlich für diese Ausgabe.

Die Gesellschaft verfügt im Klosterkløften, Åbjerg, Parkvej, Slipskoven und Vestervang über insgesamt 80 Wohneinheiten, die für ein Gesamtvolumen von 47 Millionen Kronen saniert werden sollen. Im Klosterkløften nahe der neuen Fjordskole sind 18 Trakte in einem so schlechten energetischen Zustand, dass sie bis auf den Sockel entfernt und neu gebaut werden sollen. Die jährliche Miete wird von durchschnittlich 609 Kronen pro qm auf 642 Kronen erhöht, wobei die Energiekosten sinken dürften.

Abrissprojekt 2: Die leer stehende Immobilie im Åbovej in Bülderup-Bau Foto: Kjeld Thomsen

Ersehnter Abriss

Von Sanierung oder Neubau ist am Åbovej in Bülderup-Bau nicht die Rede. Hier geht es vielmehr um den Abriss der seit geraumer Zeit leer stehenden Trakte der Gesellschaft DVB Syd. Es stellte sich dabei heraus, dass der Untergrund, der einst als Wohngemeinschaft vorgesehene Immobilie mit Öl verunreinigt ist. Bei einem Abriss muss daher auch eine Beseitigung der Verunreinigung erfolgen. Das bedeutet wiederum Mehrausgaben.

„Eine blöde Sache“, so Ausschussvorsitzender Philip Tietje (V) nach der jüngsten Sitzung. Da die Kommune generell nicht gern heruntergekommene Gebäude stehen hat, entschied der Wachstumsausschuss auch hier, sich an den Kosten zu beteiligen, da dann vermutlich auch „Landsbyggefonden“ bezuschusst.

Etwa 1,1 Millionen Kronen werden Abriss und Bodensanierung kosten. Der Wachstumsausschuss stimmte zu, dass die Kommune ein Viertel beisteuert mit der Erwartung, dass „Landsbyggefonden“ die Hälfte übernimmt und DVB Syd ebenfalls ein Viertel der Kosten trägt. Die endgültige Entscheidung zu den beiden Wohnungsbauprojekten trifft der Stadtrat.

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