Modellbau

Organisator: „Besser als wir es uns je hätten vorstellen können“

Jon Thulstrup
Jon Thulstrup Online-Redaktion
Renz/Rens
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Die Modell-Landschaften waren ein Hingucker. Foto: Privat

Die Modellbaumesse in Renz ist gut angkommen. So gut, dass die Veranstalter auch im kommenden Jahr wieder eine Messe machen wollen. Bei Modellen aus der Landwirtschaft soll es bleiben.

„Wer hätte gedacht, dass die Messe so gut bei den Besuchern ankommen würde“, freut sich Kim Skov Pedersen, einer der Organisatoren der Modellbaumesse am vergangenen Sonnabend in Renz. „Wir (die Veranstalter, Red.) sind hellauf begeistert und können es kaum fassen. Das war besser, als wir es uns je hätten vorstellen können.“

Er und seine Kollegen wären mit rund 200 Besuchern zufrieden gewesen. „Doch es kamen über 500. Wir mussten uns deshalb um mehr Parkplätze bemühen“, erklärt Pedersen begeistert. Ihm zufolge blieben mehrere der Besucher bis zu drei Stunden auf der Messe, die auch für ein sonnabendliches Familienpicknick an Speis und Trank alles zu bieten hatte. Selbst eine Hüpfburg, die bei den Kindern gut ankam, war vor Ort.

Kurz vor der Messe mussten aufgrund von zusätzlichen Aussteller-Anmeldungen ihm zufolge noch einige Änderungen im Programm durchgeführt werden. „Demnach hatten wir leider keinen Platz für unser geplantes Bastler-Café. Aber das macht nichts, weil wir stattdessen um die 45 Aussteller präsentieren konnten. Das kann man nur positiv beurteilen“, schmunzelt der Organisator.

Auf die Frage, ob im kommenden Jahr auch eine Modellausstellung in Renz stattfinden wird, antwortet er: „Na klar. Sofern wir die Halle für das Wochenende mieten können, wollen wir auch 2020 eine Messe veranstalten.“ Das Datum steht mit dem letzten Wochenende im Januar auch schon fest. „Diese Messe wird höchstwahrscheinlich noch größer“, so Pedersen, der mit den übrigen Organisatoren nun einige kleinere Verbesserungen durchführen möchte. „Wir haben viele positive Kommentare und kleinere Verbesserungsvorschläge bekommen. Unter anderem fragten einige der Aussteller, die eine weite Anreise hatten, nach Übernachtungsmöglichkeiten“, erklärt er. An dem Konzept mit Modellen aus der Landwirtschaft, sowie Zügen und Lkw wollen die Veranstalter jedoch festhalten. Das hat gut funktioniert, und die Messe wurde insbesondere aus dieser Gruppe gut unterstützt.

Trotz der vielen Ideen und des eventuellen Ausbaus für das kommende Jahr gilt Pedersen zufolge die Regel: „Das Hobby und der Spaß stehen im Vordergrund.“ Auf der Facebookseite „Modelhobby på grænsen“ können Interessierte verfolgen, was sich in der Modellwelt in der Grenzregion so tut.

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