„Brand og Redning Sønderjylland"

Offene Ohren im Verteidigungsausschuss für den Umzug

Offene Ohren im Verteidigungsausschuss für den Umzug

Offene Ohren im Verteidigungsausschuss für den Umzug

Apenrade/Tondern/Kopenhagen
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Demonstrierten Einigkeit beim Treffen zum gewünschten Umzug von „Brand og Redning Sønderjylland": (v. l.) Jan Johansen (Soz.), Jesper Petersen (Soz.), Apenrades Bürgermeister Thomas Andresen (V), Bjarne Lausten (Soz.), Tonderns Bürgermeister Henrik Frandsen (V), Niels Flemming Hansen (Kons.) sowie Lars Møldrup, Direktor von „Brand og Redning Sønderjylland". Am Treffen nahmen noch weitere Mitglieder des Verteidigungsausschusses teil. Foto: Privat

Die Bürgermeister der Kommunen Tondern und Apenrade machten sich bei einem Zusammentreffen auf Christiansborg für die angestrebte Verlegung der Einheit „Brand og Redning Sønderjylland“ zur Technischen Bereitschaftsschule in Tingleff stark. Die Hoffnungen ruhen nun auf der Verteidigungsministerin.

Man soll sich nicht zu früh freuen. Das weiß auch Apenrades Bürgermeister Thomas Andresen (V) als erfahrener Politiker allzu gut.

Es hat sich dennoch Zuversicht bei ihm breitgemacht, was den gewünschten Umzug der Bereitschaft „Brand og Redning Sønderjylland“ der Kommunen Hadersleben/Haderslev, Apenrade/Aabenraa und Tondern/Tønder vom provisorischen Standort in Tingleff zur angrenzenden staatlichen Bereitschaftsschule betrifft.

Als stellvertretender Vorsitzender von „Brand og Redning Sønderjylland“ hatten er, Tonderns Bürgermeister und Vorsitzender der gemeinsamen Einheit, Henrik Frandsen, sowie Direktor Lars Møldrup eine Unterredung mit Vertretern des Verteidigungsausschusses. Das Treffen in Kopenhagen gebe durchaus Anlass zu Optimismus, so Thomas Andresen zum „Nordschleswiger“.

„Die Politiker haben sich unsere Beweggründe sehr genau angehört und zeigten großes Verständnis. Normalerweise hat man bei so einem Treffen eine Viertelstunde. Wir haben eine halbe Stunde über die Angelegenheit gesprochen“, so das Fazit des Apenrader Bürgermeisters.

Die Ausschussmitglieder hätten das Paradoxe verstanden, dass ein Umzug zur Technischen Bereitschaftsschule von allen Seiten begrüßt und für sinnvoll erachtet wird, sich aber noch nicht bewerkstelligen ließ, so Andresen.

Den ersten Stock nutzen

Die Zimmer für Kursteilnehmer im ersten Stock des alten Gebäudes sind nicht mehr zeitgemäß. An anderer Stelle benötigt die Schule dringend neue Unterkünfte. Das Stockwerk mit den Zimmern könnte nach einem Umbau von „Brand og Redning Sønderjylland“ genutzt werden. Das ist nach wie vor die Ausgangslage für einen Umzug, und diese Win-win-Situation hätten die Ausschussmitglieder unter dem Vorsitz von Naser Khader (Kons.) nachvollzogen.

„Es hat viel Zuspruch gegeben“, so Thomas Andresen.

Das ist auch der Eindruck, den Henrik Frandsen vom Treffen mitgenommen hat. „Es gab viel Sympathie für unser Anliegen. Besonders erfreulich war, dass die anwesenden sozialdemokratischen Folketingspolitiker zusagten, sich bei der Verteidigungsministerin für die Sache starkzumachen“, so Frandsen.

Die Politiker haben sich unsere Beweggründe sehr genau angehört und zeigten großes Verständnis.

Thomas Andresen

Man setze auf die Unterstützung der Politiker und hoffe, bei einer Unterredung mit der Liegenschaftsbehörde („Bygningsstyrelsen“) und Verteidigungsministerin Trine Bramsen (Soz.) den entscheidenden Schritt zur Umsetzung der Pläne machen zu können, ergänzt Thomas Andresen.

Ein konkreter Termin für ein Treffen stehe noch nicht fest. Ein wenig eile es aber, „denn es könnte darauf hinauslaufen, dass ein anderes Domizil außerhalb Tingleffs in Anspruch genommen werden muss. Der Synergieeffekt mit dem Standort in der Bereitschaftsschule wäre dann weg, und die Bereitschaftsschule hätte immer noch das Problem mit den Unterkünften“, betont Andresen.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Voneinander lernen“