Angst vor Schweinepest

Bislang 35 Wildschweine erlegt

Kjeld Thomsen
Kjeld Thomsen Lokalredakteur
Tingleff/Tinglev
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Foto: dpa

Aus Angst vor der Schweinepest wurden die Vorschriften für das Jagen von Wildschweinen gelockert. Nun dürfen die Tiere auch mit Futter angelockt und nachts geschossen werden.

Seit Jahreswechsel hat die Naturbehörde Nordschleswig („Naturstyrelsen Sønderjylland“) laut einer Pressemitteilung 35 getötete Wildschweine registriert.

Im März waren die Richtlinien für das Erlegen der Borstentiere gelockert worden. Wildschweine dürfen aus Furcht vor der afrikanischen Schweinepest seither mit Futter angelockt und auch nachts erlegt werden.
Keine der 35 erlegten Wildschweine waren mit der Schweinepest infiziert, so die Naturbehörde, die auf staatlichen wie auch auf privaten Arealen jagen lässt.

21 der 35 getöteten Wildschweine wurden auf privatem Gelände erlegt, 12 auf Flächen der Naturbehörde. Zwei Wildschweine wurden bei Verkehrsunfällen getötet.

Anfang des Jahres wurde die Zahl von Wildschweinen in Dänemark auf zwischen 50 und 100 geschätzt. Laut Behörde dürfte diese Zahl angestiegen sein, da im Frühjahr viele Frischlinge dazu gekommen sind.

Jäger, die ein Wildschwein erlegen, müssen es binnen 24 Stunden der Naturbehörde melden.

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