Lokale Wirtschaft

Aufbruchstimmung bei Brugsen trotz roter Zahlen

Aufbruchstimmung bei Brugsen trotz roter Zahlen

Aufbruchstimmung bei Brugsen trotz roter Zahlen

Kjeld Thomsen
Kjeld Thomsen Lokalredakteur
Tingleff/Tinglev
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Vor allem die Bäckerabteilung war betroffen, doch auch SuperBrugsen musste im vergangenen Jahr wegen Eindringens einer Ratte für einige Tage schließen. Foto: Archiv DN

Es gab Rückschläge. Doch der Tingleffer Supermarktverein blickt optimistisch nach vorn.

Der Mutterkonzern COOP machten einen dreistelliger Millionengewinn. Auf der Erfolgswelle konnte die SuperBrugsen-Filiale in Tingleff allerdings nicht mitschwimmen. Wie Vorsitzender Hans Jørgen Hansen im Bericht zur Jahreshauptversammlung des „Brugsforening“ erwähnte, konnte zwar auch der Tingleffer Markt eine Umsatzsteigerung verzeichnen, man blieb aber weit unter dem Niveau des Vorjahres 2017. Ein Minus von 250.000 Kronen steht 348.000 Kronen Gewinn gegenüber.

Das hat zwei wesentliche Gründe: Hansen rief in Erinnerung, dass in der Schlachterabteilung krankheitsbedingt ein Personalwechsel erfolgte, was allein ein Minus von 300.000 Kronen bedeutete. Hinzu kam das Problem mit einer Ratte. Die Bäckerei Brogaard war zwar am meisten betroffen und musste 14 Tage schließen. Doch auch SuperBrugsen konnte vier Tage nicht öffnen, was laut Hans Jørgen Hansen Umsatzeinbußen von 250.000 Kronen bedeutete. Sämtliche Abwasserdeckel und Rattensperren wurden nach dem Zwischenfall überprüft. „Wir sind zuversichtlich, dass wir in Zukunft nicht mehr betroffen sein werden“, so der Vorsitzende.

Mit der Umstellung auf ein neues IT-System innerhalb von COOP und mit dem bevorstehenden Austausch von Kühltruhen aufgrund von neuen Umweltrichtlinien kommen Investitionen auf den Tingleffer Markt zu. Das Geschäft hat nichtsdestotrotz Potenzial, den Umsatz weiter zu steigern und Plus zu machen. Um dieses Potenzial auszuschöpfen und eine Weiterentwicklung zu erreichen, hatte der Vorstand entschieden, einen Wechsel in der Filialleitung vorzunehmen, rief Hansen in Erinnerung, ohne näher auf die Trennung vom bisherigen Leiter einzugehen.

Man blicke mit der neuen Ausgangslage optimistisch nach vorn, so der Tenor. Erfreut äußerte sich Hansen über den Betrieb der Tankanlage und der Waschanlage. Obwohl es drei Anlagen in Tingleff gibt, ist die Nutzung um 10 Prozent gestiegen.

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