Geschäftsleben

Ein Webshop für alle Läden in Sonderburg

Ein Webshop für alle Läden in Sonderburg

Ein Webshop für alle Läden in Sonderburg

Sonderburg/Sønderborg
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Die Perlegade in Corona-Zeiten Foto: Karin Riggelsen

Tendenz: Die Kunden bestellen sich ihre Waren nach Hause. Der neue kostenlose Webshop „Shop i Syd“ soll der Sonderburger Geschäftswelt unter die Arme greifen.

Die Corona-Pandemie hat auch das Einkaufsmuster der Sonderburger Kunden beeinflusst. Große wie kleine Boutiquen müssen den Kunden künftig einen Webshop anbieten können.

Im Juni wird ein neuer Webshop „Web i Syd“ eröffnet. In diesem können alle Läden in der ganzen Kommune ihre Waren anbieten, auch online.

„Analysen haben gezeigt, dass die Verbraucher sich seit der Corona-Krise anders verhalten. Die Verbraucher wollen nun in höherem Maße bestimmen und ihre Einkäufe in lokalen Läden tätigen. Die Corona-Krise hat die Leute gelehrt, online einzukaufen, sodass der künftige Verbraucher in höherem Maße physischen und digitalen Handel nutzen wird“, meint Centerleiter Flemming Enghave vom Einkaufszentrum Borgen.

Ein digitaler Laden

Die Vermarktung von „Shop i Syd“ wird das Online-Medium „SønderborgNyt“ übernehmen.

„Ein Webshop muss wie ein physischer Laden betrieben werden – nur digital. Deshalb ist die Vermarktung auch wichtig, um den potenziellen Kunden auf Produkte und gute Angebote aufmerksam zu machen. Mit ,SønderborgNyts’ rund 30.000 täglichen Lesern erreicht der Webshop ,Shop i Syd’ viele potenzielle Kunden“, so Rikke Torré, Vorsitzende des Vereins „Sønderborg Handel“.

Alle Läden im Sonderburger Bereich können Teil von „Shop i Syd“ auf der Homepage www.shopisyd.dk werden. Auch die, die bereits einen Webshop haben.

So viele wie möglich dabei

„Wir hoffen, dass so viele Detailläden wie möglich mitmachen. Die, die ein Geschäft in Norburg, Gravenstein, Guderup, Broacker, Augustenburg, Sonderburg oder sonstwo auf Alsen oder Sundewitt/ haben, sind herzlich willkommen, nun mit uns Kontakt aufzunehmen, damit sie von Anfang Juni dabei sind“, erklärt Michael Kjær von „Shop i Syd“.

Hinter „Shop i Syd" stehen die Sonderburger Unternehmen byro, nyit, Advokatfirmaet Muurholm und SønderborgNyt.

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